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Dunlop 24 Stunden von Dubai 
Christopher Haase: Fahren ja, Rennen nein
Der Dubai Autodrom (5,39 km) am Persischen Golf schmückte sich zum Jahresanfang zum sechsten Mal mit Traumsport- wagen und Teilnehmern aus aller Welt. Christopher Haase konnte erstmalig an dem 24h-Spektakel von Dubai teilnehmen, blieb jedoch während des Rennens nur 
Zaungast. Erst kurz vor den Trainingseinheiten entschied das Besaplast Racing Team den schnellen GT-Piloten Christopher Haase (GER) vom 
 © Creventic
 Nach 79 Runden kam das Aus
Mini Cooper-Einsatz abzuziehen und ihn zusätzlich zum Porsche-Cockpit auf den BMW M3 E46 (Klasse SP2) zu setzen. Haase-Partner auf dem E46 waren Franjo Kovac (GER), Jörg Hardt (GER), Sebastian Asch (GER) und Frank Schmickler (GER).
Im Porsche 997 Cup (Klasse 997) teilte sich Haase mit Roland Asch (GER), Martin Tschornia (GER), Sebastian Asch (GER) und Kurt Thiim (DNK) das Steuer.

Zum Renneinsatz kam Christopher Haase (23) allerdings nicht. Schon im freien Training zeichneten sich technische Probleme bei dem Besaplast-BMW ab. Jörg Hardt qualifizierte das Fahrzeug mit einer 2:09.982 in Q1 auf den Starplatz 35 im Gesamtklassement. Nach dem Startstint von Hardt, einen Kurzeinsatz von Schmickler, fünf Boxenstopps und gerade mal 37 gefahrenen Runden dann die enttäuschende Diagnose: "Wir bleiben in der Box."

"Ich fand das sehr schade, aber nach den anfänglichen technischen Problemen, schlichen sich immer neue ein, die uns zum Rennabbruch zwangen." bedauerte Christopher Haase.

Dem Porsche 997 Cup vom Besaplast Racing Team wurde ebenfalls der Zieleinlauf verwehrt. Qualifiziert hatte sich das Fahrer-Team in Q3 mit P29 (2:07.794) im Gesamtfeld und mit P2 in ihrer Klasse (997) vielversprechend. "Ich bin im freien Training zum ersten Mal in einem Cup-Porsche gefahren. Der Unterschied zum GT-Auto liegt in der Aerodynamic. Die Downforce (Abtrieb) ist beim GT viel höher. Nach ein paar Runden war ich drin und kam sehr gut zu recht." erklärte Haase.

Roland Asch startete den Dauereinsatz in Dubai im Porsche und wurde von einem Gegner-Fahrzeug touchiert. Ein Dreher brachte Asch kurzzeitig zum Stillstand. In der Box machte die Crew einen Schnellcheck und reparierte Äußerlichkeiten notdürftig. Sebastian Asch ging ans Steuer und meldete nach seinem Einsatz keine Mängel. Der Däne Kurt Thiim wechselte auf das Auto, kam aber nach circa 30 Minuten aufgrund technischer Probleme zurück in die Box. Wahrscheinlich brachten Spätfolgen durch den Unfall den Cup-Porsche nach 79 gefahrenen Runden zum Erliegen.

"Wir haben uns auf dem Porsche deutlich mehr ausgerechnet. Unsere Ausgangsposition war gut, wir hatten ein sehr gutes Setup und die Fahrerkonstellation war optimal. Trotz dem, dass ich nicht Rennen fahren konnte, hat es mir viel Spaß gemacht mit den Fahrern und dem Team zusammen zu arbeiten und freue mich, wenn es in dieser Saison wieder richtig los geht." Christopher Haase abschließend.

Creventic

Das einzig verbliebene Besaplast Fahrzeug

motioncompany

Artikel vom 15.01.2011

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