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| Schranner gewinnt umkämpften Assen-Auftakt der Formel ADAC
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| Tabellenführer Stanaway nach sensationeller Aufholjagd Zweiter |
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Die jungen Piloten der Formel ADAC lieferten beim einzigen Auslandsgastspiel der Serie einmal mehr hochklassigen Motorsport ab. Beim ersten der drei Rennen im niederländi-
schen Assen schob sich Patrick Schranner in der Startphase vom dritten auf den ersten Platz und sah auch als Erster die Zielflagge. Dahinter pflügte Tabellenführer Richie Stanaway
vom Ende des Feldes bis auf Rang zwei nach vorn. |
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ADAC Masters |
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| Rennsieger Patrick Schranner |
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Dritter wurde Mario Farnbacher (18, Lichtenau/ma-con Motorsport). Bei sommerlichen Wetter startete Pascal Wehrlein (15, Worndorf/Mücke Motorsport) von der Pole-Position in den zehnten Saisonlauf. Die beste Ausgangsposition hatte er sich mit einem Reifenpoker auf abtrocknender Strecke im Qualifying erobert. Dabei verwies er Gerhard Tweraser (21, A/Neuhauser Racing) mit drei Sekunden Abstand auf den zweiten Platz. Doch im Rennen lief es weniger gut für Wehrlein: "Ich bin überhaupt nicht ins Rennen gekommen", berichtete der Kartaufsteiger, der bis auf Platz fünf zurückfiel und am Ende Vierter wurde. Verfolger Tweraser schob sich mit einem guten Start zunächst an die Spitze, konnte sich aber auch nicht lange dort halten. "Am Anfang hatte ich überhaupt keinen Grip, später fehlte mir der Speed auf der Geraden", bilanzierte er nach 15 Runden als Sechster im Ziel.
Nach Wehrlein und Tweraser setzte sich Schranner an die Spitze – und blieb dort. "Ich hatte einen super Start. Als sich Pascal und Gerhard in der zweiten Kurve duellierten, nutzte ich die Gunst der Stunde, um mich an die Spitze zu setzen. Bis zur achten Runde kämpfte ich, um die Reifen richtig auf Temperatur zu bekommen. Danach lief das Auto aber perfekt und ich konnte den Sieg locker nach Hause fahren", fasste Schranner seinen dritten Saisontriumph zusammen. |
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ADAC Masters |
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Richie Stanaway (ma-con) mit grandioser Aufholjagd |
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Mann des Rennens war aber Richie Stanaway. Nach technischen Problemen im Qualifying fand sich der Tabellenführer am Ende der Startaufstellung wieder. Doch bereits nach der ersten Runde wurde der Wahl-Berliner auf der vierten Position gesichtet. Zur Halbzeit lag er auf Rang zwei. Bei seiner Aufholjagd markierte er mit 1.42,920 Minuten die schnellste Runde des bisherigen Wochenendes. Zwischenzeitlich schien es so, als würde Stanaway sogar noch Schranner attackieren können. "Doch dann hatte ich wieder Zündaussetzer. Trotzdem bin ich natürlich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis", sagte Stanaway. In der Tabelle liegt er nun 60 Punkte vor Verfolger Schranner.
Tabellendritter bleibt Mario Farnbacher. Der 18-Jährige ma-con-Pilot preschte in Assen vom sechsten auf den dritten Platz vor. Begeistert berichtete er: "Ich habe in der siebenwöchigen Pause Starts geübt, das hat sich ausgezahlt. Später bin ich sogar bis auf Platz zwei vorgefahren, doch Richie konnte ich nicht halten. Nachdem er vorbei war beschädigte ich mir bei einem Ausritt den Unterboden. Danach untersteuerte mein Auto. Ich musste mich mit allen Kräften gegen Pascal Wehrlein zur Wehr setzen. Das war ein toller Zweikampf."
TV-Zusammenfassungen der Ereignisse in Assen sendet kabel eins um kurz nach Mitternacht des Rennsonntags sowie SPORT1 am 24. Juli ab 11.45 Uhr. |
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| Presse ADAC
Masters |
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Artikel vom 18.07.2010
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