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Formel 3 Euro Serie in Valencia (E) 
Edoardo Mortara: zweiter Saisonsieg "powered by Volkswagen"
Dritter Saisonsieg für Volkswagen, der zweite für Edoardo Mortara – der Italiener hat das Samstagsrennen der Formel 3 Euro Serie im spanischen Valencia für sich entschieden. Der Fahrer des Volkswagen Partnerteams Signature setzte sich von der Pole-Position an die Spitze, gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab und baute mit dem fünften Podestplatz im fünften Saisonrennen der Serie die Meisterschaftsführung aus. 
 © Volkswagen
 Dritter Saisonsieg für Volkswagen
Noch mehr Punkteresultate "powered by Volkswagen" gab es für Laurens Vanthoor (B) und Kevin Magnussen (DK). Vanthoor, Teamkollege von Mortara bei Signature, arbeitete sich von der siebten Startposition auf Rang fünf nach vorn, Magnussen sammelte bei seiner Euro-Serien-Premiere im Team der Motopark Academy als Siebter prompt seine ersten Meisterschaftszähler.

"Ein positiver Start in das Formel-3-Wochenende für Volkswagen", so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Edoardo Mortara hat in Valencia eine tolle Leistung gezeigt und auch unter dem anfänglichen Druck keine Fehler gemacht. Er hat den Schwung der vergangenen Rennen mitgenommen und bislang stets Podestresultate herausgefahren. Der Sieg ist der verdiente Lohn."


Volkswagen Pilot Edoardo Mortara: „Die Pole war extrem wichtig“
Volkswagen Pilot Edoardo Mortara im Gespräch über die Besonderheiten von Valencia und warum das Samstagsrennen bereits im Zeittraining begann.

Das Zeittraining in Valencia war ein besonderes. Worauf kam es dabei an?
Edoardo Mortara: "In der Tat war das Zeittraining verrückt. Wir sind direkt nach dem Training des Porsche Carrera Cup gefahren. Die Strecke war zu diesem Zeitpunkt noch recht rutschig. Man konnte viel Pick-up aufsammeln und sich so die Reifen schnell ruinieren. Zudem war es viel wärmer als in den Rennen zuvor. Das Geheimnis war, viel Geduld zu bewahren und erst spät herauszufahren."

Sie haben für Volkswagen die zweite Pole-Position des Jahres herausgefahren, für Sie war es die erste im Jahr 2010. Wie wichtig war die erste Startposition?
"Normalerweise würde ich sagen, dass eine Startposition vorn wichtig, welche genau aber nicht entscheidend ist. Aber da es in Valencia schwer ist, zu überholen, war die Pole-Position gerade hier natürlich eine extrem gute Ausgangslage für das Rennen. Aber eine Pole ist immer nur dann gut, wenn auch der Start stimmt. Man braucht ein gutes Timing, man muss richtig mit der Kupplung umgehen. Das hat heute gestimmt."

Wie schwierig war es, die gute Ausgangslage tatsächlich in einen Sieg umzumünzen?
"Heute musste man im Rennen taktisch fahren. Die Strecke besteht zum größten Teil aus langsamen und nur aus ein, zwei schnellen Kurven. Es galt, zunächst Fehler zu vermeiden, die Konkurrenz auf Distanz zu halten, aber auch zur rechten Zeit zu attackieren und die Reifen gut einzuteilen. Ich denke, dass ich das heute richtig gemacht habe."
Presse Volkswagen

Artikel vom 22.05.2010

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