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| Saisonauftakt
des ADMV GTÜ Tourenwagencup |
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| Fulsche
mal zwei |
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Der
Auftakt in Hockenheim lief für Heiko Fulsche im neuen
Seat Leon Supercopa optimal. Nach der Pole im Qualifying
stand der Seatpilot auch in beiden Rennläufen ganz oben
auf dem Treppchen. Mirko Lubner (Opel Astra OPC)
kämpfte dahinter tapfer gegen den leistungsstärkeren
Seat und belegten zweimal Rang zwei. Auf der dritten
Position landete Fulsches Teamkollege Michele Caccione
im ersten Rennen, während Gerhard Füller (BMW M3) im
zweiten Rennen noch aufs Podest kam. |
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Patrick Holzer
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| Heiko
Fulsche siegte im neuen Leon zweimal |
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| Spannend
gestaltete sich schon das Zeittraining. Im ersten Training
hatte Mirko Lubner mit 1.56,297 die Bestzeit vor Fulsche und
Caccione herausgefahren. Doch Fulsche konterte im zweiten
Trainingslauf und unterbot mit 1.55,951 die bisherige Bestzeit
um 0,346 Sekunden. "Die zweite Startposition ist mir
nicht ganz so recht. Entweder erster oder Startposition drei
oder vier", so Lubner vor dem Rennen. In der Startreihe
dahinter lauerten Caccione und Sven Bütow im BMW 1502. |
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Patrick
Holzer
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Mirko Lubner
auf dem Vormarsch im ersten Rennen |
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Fulsche
behielt beim Start die Nase vorne, während Mirko Lubner auf
der langen Gerade vor der Spitzkehre Positionen einbüßte.
Füller, Caccione und Bütow kamen am Astra vorbei, der damit
auf Position fünf zurückfiel. Dahinter kamen der BMW 130i
von Meyer/Müller vor Kai Kording (BMW M3 E36) und Thomas
Oeller (BMW 320i). Beim Einbiegen ins Motodrom hatte Fulsche
einen kleinen Vorsprung auf das restliche Feld herausgefahren.
Mirko Lubner schnappte sich eingangs Motodrom Sven Bütow.
Eine Runde später musste auch Caccione den Astrapiloten beim
Anbremsen der Sachskurve passieren lassen. Zwischen Füller
und Lubner entwickelte sich ein spannendes Duell um Position
zwei. Dahinter waren die Positionen klarer verteilt.
Caccione,
Bütow, Meyer/Müller, Kording und Oeller lautete die
Reihenfolge. Als schnellster Vertreter des Schweizer Renault
Classic Club, der in das Feld des Tourenwagencup für dieses
Wochenende integriert worden war, kam Marco Wolf auf
Gesamtrang neun. In der darauffolgenden Runde war Lubner an
Füller vorbei, der jedoch wieder konterte. "Ab der
vierten Runden hatte ich mit Aussetzern zu kämpfen, so dass
Gerhard Füller wieder vorbeikam", erklärte Lubner.
Jedoch setzte er den BMW M3 weiter unter Druck. Das zahlte
sich letztlich aus, als dieser in die Wiese rutschte und
weiter zurückfiel. Damit waren die ersten beiden Position
geklärt. Füller schnappte sich zwar noch Bütow, doch
Caccione rettete Rang drei mit 0,299 Sekunden über die
Ziellinie. |
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Jürgen
Holzer
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Der Kampf um
das Treppchen bot viel Spannung |
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| Beim zweiten
Rennen am Samstag entschied Mirko Lubner den Start zu seinen
Gunsten. Heiko Fulsche musste sich zuerst einmal hinten
anstellen. "Mein Start war
sehr gut. Es ist sehr schwierig gegen die viel stärkeren
Autos den Start zu fahren. Ich konnte sie aber trotzdem alle
überrumpeln. Doch musste ich allerdings einen Bremspunkt wählen
,der jenseits von gut und böse lag. Durch
den späten Bremspunkt war auch meine Kurvengeschwindigkeit
extrem hoch. Meine Hinterreifen waren natürlich noch nicht
auf Temperatur und so brach mein Auto über der Hinterachse
aus und ich driftete mit 90 Grad Winkel mit ca.180 km/h durch
die erste Ecke", schilderte Lubner seinen Start. Dadurch
verlor der Astra aber etwas den Schwung, wodurch Lubner auf
Position drei zurückfiel. Die lange Gerade kostete weitere
Plätze, so dass nach der ersten Runde die Leon von Fulsche
und Caccione vorne lagen. Auf Rang drei wurde Füller vor
Bütow, Lubner und Kording geführt. |
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Patrick
Holzer
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Mirko Lubner
behielt beim Start die Nase vorne |
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Nachdem Lubner
den BMW von Bütow eingesackt hatte, standen sich wieder
Füller und Lubner wie schon im ersten Rennen gegenüber.
Zwischen den Zwei ging es neben Gesamtrang drei auch um den
Sieg in der Klasse bis 2500 ccm. Während sich Fulsche wieder
leicht absetzte, hatten Füller und Lubner zum zweiten Seat
von Caccione aufgeschlossen. Der Seatpilot verabschiedete sich
bald aus der Kampfgruppe, so dass Füller und Lubner unter
sich waren. Doch Füller konnte den schnellen Astrapiloten
nicht halten. Der Vorsprung von Fulsche schrumpfte von Runde
zu Runde zusammen. Beim Fallen der schwarz-weiß karierten
Flagge fehlten Lubner 2,928 Sekunde auf den Seat.
"Wäre
das Rennen noch zwei Runden gelaufen, hätte ich den viel stärkeren
Seat Turbo vielleicht noch geknackt", urteilte
Lubner nach dem Rennen. Dennoch konnte der Divinol-Cup Meister
von 2004 mit dem Wochenende voll und ganz zufrieden sein.
"Ich
muss aber sagen, dass mein zweites Rennen eines meiner besten
überhaupt war. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese lange
Rennpause überhaupt nicht spüre. Das lag aber auch am ganzen
Team. Mein Vater und Teamchef Heiner Lubner, meine Frau Anja
Keßler und das gesamte Team unterstützen mich wo sie können
und halten mir den Rücken frei. Vielen Dank an dieser Stelle
an Jens, Andy, Eric, Heike, Tina und Maxi", freute sich
Lubner über Platz zwei und den erneuten Klassensieg. |
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Patrick
Holzer
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Sascha Halek
siegte in Rennen bei den 2 Liter |
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Durch die zwei
Siege in der Klasse 6 bis 2500 ccm setzte sich Mirko Lubner
gemeinsam mit dem Team Meyer/Müller und Heiko Fulsche an die
Tabellenspitze. Das Team von Lubner Motorsport konnte sich
gleich doppelt freuen, denn auch Sascha Halek siegte im neuen
Clio des Teams in der Klasse bis 2000 ccm, nachdem dort noch
Marc-Philip Schubert (Ford Escort RS) das erste Rennen
gewonnen hatte. Die Klasse 2 war fest in der Hand von Ronny
Reinsberger im Ford Fiesta, während Michael Krings (Lada
Samara) ebenfalls zweimal die Klasse gewann.
Der nächste Lauf steigt für Fahrer des ADMV GTÜ
Tourenwagencup vom 14. bis zum 16. Mai in Most. |
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| Patrick Holzer |
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Artikel vom
16.04.2010
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