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| Internationale
Topserien in Deutschland 2010 |
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| Superstars
Serie mit Abstecher in Hockenheim |
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2010
könnte für den deutschen Motorsportfan ein richtig
gutes Jahr werden. So viele hochkarätige Serien haben
sich über die letzten Jahre nicht nach Deutschland
verirrt, wie das, was uns 2010 blühen wird. Bereits
Anfang Mai gastieren im Rahmen des AvD race weekends auf
dem Nürburgring die International GT Open und die Dutch
Supercar Challenge in Deutschland. Ende Mai gastiert die
ETCC zu ihrem zweiten Lauf in Oschersleben. |
| ©
Patrick Holzer
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| Testfahrten
des Zakspeed Chrysler im Frühjahr 09 |
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| Der Juni hat
ebenfalls einiges zu bieten. Mit der FIA GT2 und GT3 EM in
Oschersleben am 20. Juni und eine Woche zuvor mit der
Superstars-Serie aus Italien in Hockenheim. Die Macher der
Serie trugen jüngst ihr Finale im fernen Südafrika in
Kyalami aus und streben nach einer Internationalisierung der
Serie. So soll es 2010 neben der italienischen Serie eine
internationale Variante geben, die neben drei Events in
Italien viermal im Ausland gastieren wird. Neben Hockenheim
soll das in Portimao, Paul Ricard und erneut Kyalami der Fall
sein. Dabei ist ein eigenes Veranstaltungspaket geplant,
welches neben den Tourenwagen auch GT Fahrzeuge beinhalten
soll. Der Superstars GTSprint richtet sich dabei an GT2, GT3,
GT4 und GTCup Fahrzeuge und tritt damit in direkte Konkurrenz
zur von Spanien aus organisierten International GT Open. Im
Gegensatz peilt die italienische Konkurrenz aber den
Sprintsektor an. So dauern die Rennen statt knapp über eine
Stunde nur 25 Minuten, um so auch für das Fernsehen
interessanter zu werden. Gerade der Vermarktungsapparat hat
einiges zu bieten, unter anderem ein eigenes Computerspiel der
um die 500 PS starken Tourenwagen. |
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Patrick
Holzer
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Der Superstars
GTSprint richtet sich unter anderem an GT3 Fahrzeuge |
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Flammini sitzt dabei ein erfahrener Promoter am Ruder, der
unter anderem erfolgreich die Superbike WM vermarktet. Die
Rechnung könnte aufgehen. Wenn man sich einen Blick auf das
Superstars Feld genehmigt, fällt eines auf: Markenvielfalt.
Hier kämpfen mit Audi, Chevrolet, Maserati, Mercedes, Jaguar
oder dem wuchtigen Chrysler 300C von Zakspeed gleich mehrere
Marken um Punkte. Dazu kommen mit Pierluigi Martini oder
Gianni Morbidelli bekannte Namen. Letzte Saison startete für
Zakspeed Sascha Bert im Chrysler. Die Technik der um die 500
PS starken Renner ist möglichst einfach gehalten. Einheits-
und Serienteile tragen zur Kostenbremse bei. Bleibt zu hoffen,
dass die internationalen Pläne der Serie fruchten. Denn die
Show der Tourenwagen ist nicht von schlechten Eltern und wäre
den deutschen Motorsportfans sicherlich zu wünschen. |
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| Patrick Holzer |
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Artikel vom 18.12.2009
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