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| ADAC Rallye Masters:
Gaßner dominiert 3-Städte-Rallye |
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| Alexy verteidigt Masters-Führung |
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Mit einem überzeugenden Start-Ziel-Sieg und elf der zwölf möglichen Bestzeiten gewannen Hermann Gaßner und seine
Co-Pilotin Karin Thannhäuser die ADAC-3- Städte-Rallye
(23.-24.10.20 09). Im Mitsubishi Lancer Evo X hatten sie auf der Zielrampe im
Haslinger Hof bei Bad Füssing einen Vorsprung von 1:41,2 Minuten auf
Vorjahres sieger Toni Werner mit Co-Pilo tin Gabi Fischer
im Porsche 911 GT3.
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| ©
ADAC Rallye Masters Jürgen Hahn |
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| Sieger
Herrmann Gaßner Mitsubishi Lancer Evo X |
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Trotz technischer Probleme am Audi S2 quattro
konnte Carsten Alexy (Rotenburg a.d. Fulda) seine Führung in den ADAC Rallye
Masters verteidigen. Vor dem Finale bei der ADAC/PRS Havellandrallye
Berlin-Brandenburg (06.-07.11.2009) hat er nun 169 Punkte auf seinem
Konto. Mit dem sensationellen fünften Gesamtrang im kleinen Citroen
C2R2
verkürzte Christian Riedemann (Sulingen) den Rückstand auf Alexy auf
nunmehr 13 Zähler. Der 22-jährige Youngster hatte doppelten Grund zur
Freude: In Ostbayern sicherte er sich vorzeitig den Sieg im ADAC Rallye
Junior Cup 2009.
Hellwach ist Hermann Gaßner eigentlich immer. Nur die jeweils erste
Wertungsprüfung bei Veranstaltungen, die ‚verschläft’ der vierfache
Deutsche Rallye-Meister schon mal gerne. Bei der Auftaktprüfung der
ADAC-3-Städte-Rallye brach er mit seiner Tradition. In der
Gruppe-N-Version des Mitsubishi Lancer Evo X war er im WP-Ziel um 0,7
Sekunden schneller als der Hamburger Jan Becker in der verbesserten
Gruppe-A-Version des Lancer. Die weiteren Top-Favoriten im Feld der 98
Starter wie den Tschechen Jiri Tosovsky im Peugeot 207 S2000, Vorjahressieger Toni Werner im Porsche 911 GT3 oder Ruben Zeltner im
BMW M3 ließ er bereits deutlich hinter sich. Auch ein gebrochenes Gaspedal
konnte die souveräne Siegesfahrt nicht verhindern. Die Freude über den
zweiten Gesamtsieg nach 2004 bei der 3-Städte-Rallye, an der er seit
1980 ununterbrochen teilnimmt, stand ihm ins Gesicht geschrieben. „Es
ist einfach klasse bei dieser starken Konkurrenz den ersten Gesamtsieg
im Evo X zu fahren, und ausgerechnet auch noch bei meinem Heimspiel“,strahlte der Masters-Sieger von 2006. |
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ADAC Rallye Masters
Jürgen Hahn
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Sensationeller
fünfter Rang für Christian Riedemann |
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Jan Becker musste den Angriff auf Gaßner und damit auch seine
Ambitionen auf den Masters-Titel nach einem Turbodefekt schon früh aufgeben. Ruben
Zeltner verlor den dritten Gesamtrang durch ein Getriebeproblem. In den
beiden letzten Jahren war Toni Werner auf den anspruchsvollen Asphaltpisten Ostbayerns nicht zu schlagen. „Eigentlich sind diese
Strecken ein ideales Jagdgebiet für meinen 911er, aber heuer war es
durch die vorangegangenen Regenfälle einfach zu feucht. Und von Hermann
Gaßner geschlagen zu werden ist ja keine Schande.“ Einen starken
Auftritt hatte der 25-jährige Tscheche Jan Slehofer, der im Fiat Punto
S1600 auf Gesamtrang drei fuhr. „Der Divisionssieg ist mehr als ein versöhnlicher Ausklang für meinen
verkorksten Auftritt hier“, erklärte Carsten Alexy im Ziel. Ein
falscher Griff in die Reifenkiste und ein gerissener Keilriemen am Audi S2
quattro warfen den Nordhessen mit Co-Pilot Marc Wetzel weit zurück. Da
die vor ihm liegenden Divisions-Konkurrenten jedoch allesamt den
anspruchsvollen Herausforderungen Tribut zollen mussten, ließ sich
Alexy dennoch die maximale Divisions-Punktzahl gutschreiben. Vor dem
zweiten Finale bei der Berliner Havellandrallye bleibt er so weiterhin
auf Masters-Meisterkurs.
Durch den sensationellen fünften Gesamtrang schoben sich Christian
Riedemann und Co Oliver Bobrink allerdings noch dichter an den
Tabellenführer heran. Neben dem vorzeitigen Gewinn des ADAC Rallye
Junior Cup verbesserte der 22-jährige Youngster auch noch seine Chancen
auf den Masters-Gesamtsieg. Bei der bestens besetzten Rallye ließ das
Sulinger Duo im kleinen Citroën C2R2 erneut viele wesentlich leistungsstärkere Fahrzeuge hinter sich. Dennoch gab Riedemann im Ziel
zu Protokoll: „Ich durfte nichts riskieren, ich musste den C2
unbeschadet ins Ziel bringen. Das Auto ist verkauft und geht heute
Abend schon an seinen neuen Besitzer. Ob und wie wir jetzt im Havelland
starten können, müssen wir noch bis zum Nennungsschluss am Montag
klären.“
Alois Scheidhammer (Vilsbiburg) festigte im Opel Astra GTC Diesel durch
den zweiten Platz in der Division 7 seinen dritten Platz in der
Masters-Tabelle. Beim Heimspiel musste sich der Bayer nur seinem
Markenkollegen Holger Knöbel (Rheda-Wiedenbrück) geschlagen geben. Der
ehemalige Junior-Cup-Sieger sicherte sich mit diesem Sieg vorzeitig den
Titel in den HJS-Diesel-Masters. Zwischen beiden fällt nun auch in
Berlin die Entscheidung um den Divisionssieg bei den Selbstzündern,
zudem haben beide auch noch Chancen auf den Masters-Titel. „Für mich
ging es hier um wichtige Punkte in den Rallye-Masters, den
Diesel-Masters und der bayerischen Meisterschaft. Ich musste deshalb
auf jeden Fall ankommen und konnte nicht alles riskieren. Aber der Holger
war so gut drauf, den hätte ich wahrscheinlich heute eh nicht schlagen
können“, erklärte Scheidhammer. |
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| Jürgen Hahn |
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Artikel vom 27.10.2009
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