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| Swiss Racing Team |
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| Applaus für Nilsson |
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Im 60minütigen freien Training sah es für Nilsson nach
Spitzenplatzierungen im ATS Formel 3 Cup aus. In der ersten halben Stunde der
Testfahrten bewegte sich der Schwede Max Nilsson (Dallara F307 OPC-Challenge) in
ungewohntem Terrain. Ganz oben auf der Zeitenliste, doch
die Luft da oben ist sehr dünn und Nilsson (Swiss Racing
Team) zeitete sich am Ende der Session mit nur vier Zehntel Rückstand auf die
Bestzeit. |
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mmr/motioncompany |
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| Max
Nilsson verpasste knapp das Treppchen |
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Max Nilsson hielt auch im ersten Zeittraining den Speed vom Freitagmorgen,
jedoch platzte eine Rotphase in seine schnellste Runde und nach erneuter
Freigabe blieb nicht ausreichend Zeit, nochmal nachzulegen. Erst auf
Startposition 6, rückte Nilsson noch eine Platzierung nach vorn, denn der
fünfplatzierte Pommer musste wegen zu wenig Sprit im Tank auf die Strafbank in
der letzten Reihe.
"Wir haben den mechanischen Grip des Autos noch verbessert. Das Fahrzeug hat
jetzt deutlich mehr Abtrieb und die Balance ist wesentlich stabiler. Max ist mit
den Modifikationen sehr zufrieden. In Q2 haben wir uns allerdings mehr erwartet
als P7", erklärte Erich Kolb (Teammanager SRT). In Sektor 1 hatte Nilsson
eine massive Verbesserung um drei Zehntel, jedoch Sektor 3 bereitete dem Team
Kopfzerbrechen. Am Vortag noch Zeiten wie die Spitze und in Q2 dann ein
Einbruch. "Das müssen wir noch genau analysieren", so Kolb.
Gesagt getan. Das Problem wurde eliminiert und Nilsson legte beim Start
von Rennen eins am Samstagnachmittag einen Affenzahn hin. Von P5 gestartet kam
er mit P4 aus der ersten Runde. In der siebten Runde hatte Stef
Dusseldorp (P2) einen Ausrutscher und die Hinteren rutschten nach. Nilsson nun auf Rang 3 und
mit super Rundenzeiten, verteidigte eifersüchtig seinen Podiumplatz 3. Nico
Monien hinter ihm verfolgte dasselbe Ziel, verringerte den Abstand und
drängelte bedrohlich an Nilssons Heck. Der Schwede hielt sich wacker, dann ein
Raunen in der Schweizer Box. Nilsson kam vier Runden vor Schluss auf eine nasse
Stelle, ein kleiner Quersteher und Monien schlüpfte vorbei. Nilsson fuhr als
enttäuschter Vierter über die Ziellinie. "Das Podium muss jetzt endlich mal
her. Wir knappern schon solange dran rum. Trotzdem, es war ein tolles Gefühl,
so weit vorn mit zufahren"
Beim Start zum zweiten Lauf am Sonntagvormittag knallte Nilsson beim
Beschleunigungsvorgang der zweite Gang raus, kam aber mit seiner Startposition 7
aus der ersten Runde. Der Schwede startet in Runde 3 einen Angriff auf Suzuki
und steuerte seinen Boliden durch den Dreck. Verfolger Herndlhofer huschte
vorbei und ließ Nilsson auf P8 zurück. Im letzten Drittel brachte Nilsson
trotz abbauender Reifen super Zeiten auf die Strecke, schaffte es aber nicht an
dem HS-Piloten vorbei. Zur Mitte der Saison konnte man deutlich sehen, dass
jetzt die Punkte gezählt werden und die richtigen Rad-an-Rad-Kämpfe sich nur
im hinteren Mittelfeld abspielten. Die Spitze fuhr im Gänsemarsch, um nichts zu
riskieren.
Das nächste Rennen findet am 07.-09.08.2009 im Niederländischen Assen im
Rahmen des Rizla Racing Day statt. |
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| mmr/motioncompany |
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Artikel vom 08.07.2009
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