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ADAC Forme Masters Hockenheim - Großer Preis von Weingarten
Kein Glück in Hockenheim für Christian Wangard
Nach Position drei auf dem Nürburgring, endete Christians Erfolgssträhne beim vierten Meisterschaftslauf der ADAC Formel Masters auf dem Hockenheimring abrupt. Technische Probleme im Zeittraining und unverschul- dete Kollisionen in den Rennen ließen das Wochenende zur 
Nullnummer werden. „Außer Spesen nicht gewesen!“, ein enttäuschter Christian Wangard im Ziel. Für den Koblenzer lief an diesem Wochenende einfach alles schief. 
 © Fast Media
 Mit leeren Händen in Hockenheim
Nach einem hoffnungsvollen Test, musste Christian im ersten Zeittraining seinen ADAC Formel powered by Volkswagen schon in der sechsten Runden vorzeitig im Aus abstellen. „Eine Kühlerhalterung war gebrochen, dadurch tropfte Kühlflüssigkeit auf mein Hinterrad und ich konnte das Auto nicht mehr halten.“, rekonstruiert Wangard, der bis zu dem Zeitpunkt auf Position sechs lag. Nach Ablauf der Trainingszeit fand er sich schlussendlich auf Rang zwölf wieder. In der darauffolgenden 10-Minütigen Pause versuchte Christians Team, das Auto wieder hinzurichten. Trotz aller Anstrengungen reichte es für Christian am Ende nur zu zwei schnellen Runden und dem frustrierenden achtzehnten Platz.

Nach den miserablen Trainingssitzungen hoffte der van amersfoort Schützling auf erfolgreichere Rennen, doch es kam noch dicker. Im ersten Durchgang nach einem sensationellen Start schon auf Position acht liegend, wurde Christians Heck durch ein übermotiviertes Bremsmanöver eines Kontrahenten so stark beschädigt, dass die Rennleitung entschied ihn aus dem Rennen zu nehmen. Im zweiten Lauf legte Christian wieder einen guten Start hin und konnte sich in den ersten drei Runden bis in die Top-Ten nach vorne kämpfen. Doch auch diesmal lief nicht alles glatt. Ein Mitstreiter fuhr ihm in die Seite und drehte ihn dabei um. Wieder im Rennen kämpfte Christian sich noch mal vor und überquerte als Zwölfter die Ziellinie.

Fast Media

Christian Wangard in Hockenheim

Was für ein Wochenende!“, Christian am Sonntagabend. „Es lief einfach alles schief, was schief laufen konnte. Nach meinem dritten Platz am Nürburgring, wollte ich auch hier aufs Podium fahren. Nun fehlen mir wieder wichtige Meisterschaftspunkte. Leid tut es mir für das Team, die Jungs haben alles drangesetzt das Auto wieder fit zubekommen und ich hätte ihnen gerne mit einem guten Resultat gedankt.“, der Youngster abschließend.
Presse Fast Media

Artikel vom 11.06.2009

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