|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| ADAC Zurich 24h-Rennen |
|
| Dolate Motorsport triumphiert vor 235.000 Zuschauern |
|
 |
|
Vor einer Traumkulisse von 235.000 Zuschauern fand am vergangenen Wochenende die 37. Auflage des ADAC Zurich 24h Rennens auf der Nürburgring Nordschleife statt. Für das Dolate Motorsport Team verlief der Auftritt beim größten Langstreckenklassiker der Welt überaus
erfolgreich und wurde mit einem Wertungsgruppensieg in der Serienwagenklasse und zugleich Rang drei in der stark besetzten Klasse V4 belohnt. |
| ©
Daniel Cornesse, Matthias Unger |
|
| Sieg
in der Klasse V5 |
|
|
|
Konstanz, Schnelligkeit, Teamwork und Zuverlässigkeit- vier Faktoren auf die es im Motorsport allgemein und ganz besonders bei den Strapazen eines 24h Rennens ankommt. Alle Punkte müssen neben einander bestmöglich erfüllt sein, um am Ende erfolgreich zu sein.
Diese Kombination perfekt umzusetzen gelang dem Dolate Motorsport Team beim Saisonhighlight auf der Nordschleife. So konnten die Stammpiloten aus der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Matthias Unger (Heusenstamm), Daniel Zils (Bendorf) und Uwe Ebertz (Fleisbach) nach einem „24stündigen Sprintrennen“ den Klassensieg mit dem grün-schwarzen BMW Z4 Coupé in der V5 einzufahren und zugleich den 34. Gesamtrang von 170 Startern zu erreichen. Unterstützt wurden sie dabei von Timo Schupp (Öhringen), der bereits im Jahre 2008 seine Schnelligkeit auf der Nordschleife mit einem BMW M3 E36 zeigen konnte, als er sich beim 24h Rennen den Sieg in der Klasse V5 sichern konnte. 2009 schaffte dieser nun seinen zweiten Sieg in Folge.
„Über die Distanz hinweg sind auch wir nicht ganz verschont geblieben. Durch ein Funkproblem in der Anfangsphase, weshalb ich unfreiwillig eine Runde mehr als vorgesehen gefahren bin und somit langsamer fahren musste um Benzin zu sparen, verloren wir etwas an Zeit. Außerdem mussten wir die Bremsbeläge an der Hinterachse wechseln und in Führung liegend sind uns zwei Radbolzen abgerissen, wovon wir nur einen reparieren konnten. Das hintere rechte Rad musste, da der Bolzen innen abgebrochen war, drei Stunden lang mit vier Stück halten“, kommentiert Uwe Ebertz, dem die Ehre als Startfahrer zu Teil wurde.
„Es war für mich das schwerste und spannendste 24h Rennen überhaupt. Unsere Klasse ist zahlenmäßig sehr stark besetzt gewesen und es entstand über die komplette Renndistanz ein richtiger Kampf um die Führung in der Klasse, bei der wir dank unserer sehr guten Fahrerbesetzung, hier noch einmal ein besonderer Dank an Timo Schupp, ohne den dieses Resultat nicht zu Stande gekommen wäre und dem notwendigen Glück am Ende die Oberhand behalten konnten. Jedoch konnte sich niemand ernsthaft von dem anderen absetzen“, fügte der amtierende Meister der BFGLMN, Matthias Unger hinzu.
Wiederaufbau des BMW Z4 Coupés hat sich ausgezahlt
Nachdem der BMW Z4 Coupé im Freitagstraining des letzten Laufes zur BFGLMN einen schweren Unfall erlitten hatte, stand im Vorfeld lange Zeit ein Fragezeichen hinter dem Einsatz des Bayrischen Renngefährtes, wie Daniel Zils zurückblickt: „Erst eine Woche vor dem 24h Rennen haben wir das Fahrzeug als halbe Rohkarosse vom Lackierer zurück bekommen und von da an fieberhaft bis einschließlich Mittwoch vor der Veranstaltung am Fahrzeug gearbeitet. Im nach hinein betrachtet hat sich jede einzelne Stunde ausgezahlt!“
Auch das zweite Eisen im Feuer trumpft auf
Doch nicht nur der BMW Z4 Coupé zauberte ein Lächeln in die Gesichter des gesamten Teams. So war es der BMW E46 325i von „Lord of the Boards“ Titus und Julius Dittmann (beide Münster), Jürgen Meyer (Westerkappeln) und Uwe Frey (Pattensen), der mit dem dritten Rang in der Klasse V4 das Traumergebnis von Dolate Motorsport beim Saisonhighlight perfekt machte.
„Es war auch bei unserer dritten Teilnahme wiederum ein sehr schönes Erlebnis. Uns hat es riesig gefreut, dass wir das Rennen zu Ende fahren konnten und gleichzeitig so ein gutes Ergebnis erzielen konnten, obwohl wir zu Rennende nur noch mit dem fünften Gang auskommen mussten. Wir waren auch erstaunlicherweise ohne den dritten und vierten Gang nur 1 Minute langsamer als vorher mit allen Gängen“, strahlte ein sichtlich zufriedener Titus Dittmann.
Skateboarding und Rennsport: Selbstbestätigung und Identität
Dabei fand Dittmann sogar auch parallelen zu seinem normalen Tätigkeitsmetier, dem Skateboarding, wo er inzwischen seit über 30 Jahren als Unternehmer tätig ist und er als Mitauslöser des Booms dieser Sportart in Deutschland gilt.
„Aus meiner Sicht gibt es sogar sehr viele Parallelen. Einmal äußerlich sicherlich die vier Rollen des Skateboards und die vier Räder des Einsatzfahrzeuges, welche allesamt der Fortbewegung dienen. Auf der anderen Seite aber auch der Wettkampf an sich, wo es für beide Sportarten gilt die Ideallinie, Einlenk- sowie Bremspunkte zu finden und die beiden unterschiedlichen Sportgeräte im Grenzbereich am absoluten Limit bewegen zu können. Dies verleiht jemandem eine gewisse Selbstbestätigung und Identität. |
|
|

|
|
Daniel Cornesse, Matthias Unger
|
|
Dolate
Motorsport |
|
Kein Glück für Wiskirchen Motorsport
So gut das Highlightwochenende für die einen verlief, desto weniger erfolgreich war es für die anderen. So endete der Einsatz des BMW M3 E46 von Jörg Wiskirchen (Euskirchen), Carsten Welschar (Petershagen), Klaus Koch (Erbach) und Jens Riemer (Espelkamp) um 13 Uhr am Sonntagnachmittag wegen Motorenproblemen.
„Unser Fahrzeug ist von Dolate Motorsport wieder einmal perfekt vorbereitet worden. Leider wurden wir ausgerechnet beim 24h Rennen etwas vom Pech verfolgt“, erklärte Wiskirchen.
Nach einer Kollision mit einem der beiden Lexus wurde bereits in der Anfangsphase das Heck des BMW heftig in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Reparaturpause kämpfte sich das Team dennoch wieder auf den vierten Rang in der Klasse nach vorne, ehe man wiederum durch eine Kollision und einen damit verbundenen heftigen Einschlag die Box ansteuern musste. Dennoch steckte man in der Folge nicht auf und nach einer Stunde Standzeit nahm man die Aufholjagd wieder in Angriff. Dies geschah wiederum sehr erfolgreich, da man vor allem mit den absolut schnellsten Rundenzeiten innerhalb der Klasse in der Nacht sich wieder auf den vierten Rang zurückkämpfen und den Druck auf den Drittplatzierten immer weiter ausbauen konnte, bis schließlich die Motorenprobleme einsetzten.
„Insgesamt betrachtet können wir bisher mit unserer Saison in der BFGLMN zufrieden sein. Wir bekommen die Performance des Autos immer besser in den Griff, was wir auch Phasenweise beim 24h Rennen unter Beweis stellen konnten. Leider war das Glück an diesem Wochenende jedoch nicht auf unserer Seite und wir werden jetzt dafür bei den kommenden Rennen zur Langstreckenmeisterschaft wieder voll angreifen.“ |
|
| Media-DaCo; Daniel Cornesse |
|
|
|
|
Artikel vom 31.05.2009
|
|
|
|
|
|
|
|
Anzeige |
|
|

|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|