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Mühlner Motorsport unzufrieden mit dem Ergebnis beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
123 nur auf Platz acht und 124 chancenlos nach frühem Unfall.
Das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team startete beim ADAC 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit zwei Porsche 911 GT3 Cup S. Durch das neue Reglement, das jetzt die GT3 Fahrzeuge in die Lage versetzt, annähernd die Rundenzeiten der GT2 Fahrzeuge zu fahren, waren die Karten neu gemischt. 
 © Mühlner Motorsport/br
 Unfall und Defekte verhindern bessere Platzierung
Gleichzeitig wurden aber die leistungsschwächeren Fahrzeuge innerhalb der GT3 Klasse durch die Bestimmung, dass nicht alle Fahrzeuge mit derselben Zeit pro Liter nachtanken durften, um die Chance gebracht, durch Taktik und Strategie ihr Speedmanko auszugleichen. Die “FIA Balance of Performance“ wurde so außer Kraft gesetzt.

Die Porsche GT3 Cup S durften nur mit einem Tankvolumen von 90 Litern fahren und diese 90 Liter konnten durch den Durchflußrestriktor nur genau so langsam in den Tank laufen, wie die 120 Liter, die die Audis tanken durften.

Der Mühlner Porsche mit der Startnummer 123 wurde von Tim Bergmeister (Langenfeld), Heinz-Josef Bermes (Willich), Oliver Kainz (Kottenheim) und Frank Schmickler (Rösrath) schließlich auf einen achtbaren 8. Gesamtrang (P6 in der Klasse für GT3 Fahrzeuge) gefahren. 

br/MühlnerMotorsport

Mit Platz 8 nicht zufrieden

Das Schwesterfahrzeug (#124) mit Ulf Karlsson (Schweden), Doppelstarter Oliver Kainz, Mark J. Thomas (Kanada) und Dieter Schornstein (Aachen) verlor durch einen Unfall am Samstagabend jegliche Chancen auf eine gute Platzierung. Den umfangreichen Schaden behoben die Mühlner Mechaniker mal wieder in einer sehenswerten Blitzreparatur. Vom Ende des Feldes kämpfte sich die 124 wieder in die Top 30 als Geräusche im Getriebe einen größeren Schaden ankündigten. Um sicher ins Ziel zu kommen, wechselte die Mühlner Crew in Rekordzeit vorsorglich das Getriebe und so sahen beide Fahrzeuge die Zielflagge.

„Wir können mit Platz 8 nicht zufrieden sein. Unser Ziel war mindestens in den Top 5 zu landen, was auch möglich gewesen wäre. Ein zusätzlicher Stopp wegen des Ausfalls eines Hauptscheinwerfers in der Nacht, ein Problem am hinteren rechten Rad bei einem Boxenstopp aber hauptsächlich der Austausch eines gerissenen Auspuffkrümmers haben uns Platz 4 gekostet, “ analysiert Bernhard Mühlner

„Taktik und Strategie sind bei dem neuen Reglement nicht mehr wichtig. Das diesjährige 24-Stunden-Rennen glich einem Sprintrennen und das Reglement nahm über die geringeren Tankvolumen und die Bestimmung durch Durchflußrestriktoren auch noch langsamer tanken zu müssen, den leistungsschwächeren Fahrzeugen den Vorteil ihres geringeren Benzinverbrauchs. Der Porsche GT3 Cup S war in diesem Sprintrennen nicht siegfähig, “ bilanziert Teamchefin Renate-Carola Mühlner enttäuscht.
Mühlner Motorsport

Artikel vom 30.05.2009

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