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Großer Preis von Weingarten - ADAC GT Masters-Premiere für den neuen BMW Alpina
Allgäuer Bolide in Hockenheim mit zwei Lokalmatadoren am Start
Vorhang auf für BMW Alpina: Beim ADAC Masters Weekend in Hockenheim ( bringt der bayerische Automobillher- steller aus Buchloe erstmals einen B6 GT3 an den Start. Gesteuert wird das im tradi tionellen Grün des Herstellers lackierte Coupé im badischen Motodrom von zwei Lokal matadoren: Andreas Wirth (24, Heidelberg) und Jens Kling mann (18, Leimen) wechseln sich bei der ADAC GT Masters- Premiere des Wagens ab.
 © ADAC Masters
 BMW Alpina B6 GT3
Alpina-Chef Andreas Bovensiepen blickt dem ersten ADAC GT Masters-Start mit Spannung entgegen: "Wir freuen uns schon sehr auf Hockenheim. Im Rahmen der FIA-GT3-Europameisterschaft haben wir bereits den siebten und den achten Platz belegt. Wir gehen davon aus, dass wir uns beim ADAC GT Masters genauso gut schlagen."

Der ehemalige ChampCar-Pilot Andreas Wirth ist von den Qualitäten des neuen BMW Alpina überzeugt: "Der Wagen ist ein tolles Rennauto. Bereits nach meinem ersten Test war ich begeistert." Besonders habe ihn der Kompressormotor beeindruckt, der unglaublich viel Kraft entwickele und über ein enormes Drehmoment verfüge.

Mit dem B6 GT3 kehrt der Allgäuer Hersteller nach zwanzig Jahren Abstinenz wieder in den Rennsport zurück. Einen legendären Ruf im Rennsport erwarb sich das Unternehmen in den 1970er-Jahren mit dem BMW Alpina CSL. Bekannte Formel-1- und Tourenwagenfahrer wie Niki Lauda, Jacky Ickx, Hans-Joachim Stuck und Dieter Quester griffen für das Haus Bovensiepen ins Lenkrad und gewannen drei Mal die Tourenwagen-Europameisterschaft. Mehrmals holten sich Alpina-Piloten den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

ADAC Masters

BMW Alpina B6 GT3

Die GT3-Rennversion des B6 entstand auf Basis des BMW 6er Coupé. Angetrieben wird der bullige Bolide von einem 4,4 Liter großen V8-Motor mit Kompressor und rund 530 PS. "Das Rennfahrzeug ist natürlich noch sehr jung", erläutert Andreas Bovensiepen, der den B6 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring selbst gesteuert hat. "Trotzdem ist die Performance unseres Wagens schon jetzt gut und vielversprechend für die Zukunft. Wir befinden uns in einem Lernprozess und versuchen das Auto ständig weiterzuentwickeln. Hierbei lassen wir die Erfahrungen der bereits gefahrenen Rennen aktiv mit einfließen."

Andreas Wirth hat eine klare Zielsetzung für seinen ersten ADAC GT Masters-Start: "Das Team ist noch sehr jung und in der Lernphase. Wir gehen das Wochenende ohne Druck an und haben uns vorgenommen, zwei Mal in die Punkteränge zu fahren." Nach der Premiere in Hockenheim plant Alpina im Saisonverlauf noch weitere Starts im ADAC GT Masters.
Presse ADAC Masters

Artikel vom 29.05.2009

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