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Doppelsieger Daniel Abt verkürzt Abstand zur Tabellenspitze
Erste Punkte für Weltmeister-Sohn Freddie Hunt
Nach seiner Zwangspause in Assen hat sich Daniel Abt (Abt Sportsline) eindrucksvoll im Titelkampf des ADAC Formel Masters zurückgemeldet. Der 16 Jahre alte Kemptener gewann beide Rennen, die bei bestem Frühsommerwetter im Vorfeld des 37. ADAC Zurich 24h-Rennens auf dem Nürburgring ausgetragen wurden. Nach der souveränen Darbietung liegt er nur noch sechs Punkte hinter Gesamtspitzenreiter Adrian Campfield.
 © ADAC FormelMasters
 Start zum zweiten Rennen
Im ersten Rennen am Samstagmorgen war Abt von der Pole-Position gestartet und verwies mit einem lupenreinen Start-Ziel-Sieg Kevin Friesacher (18, Österreich) und den Koblenzer Lokalmatadoren Christian Wangard (21, Van Amersfoort Racing) auf die Plätze zwei und drei. Für Wangard war es der erste Podiumserfolg am Steuer eines Formel ADAC powered by Volkswagen. Während Abt dem Feld schnell enteilt war, wurden hinter ihm zahlreiche sehenswerte Duelle ausgefochten. Zwei Podiumsanwärter zogen dabei den Kürzeren. Patrick Schranner (18, Ingolstadt/ Buchbinder Rent-a-Car by emotional engineering) wurde bei einem Überholmanöver von Wangard umgedreht und musste sich trotz einer starken Aufholjagd mit Platz sechs begnügen.

Beim Versuch, dem sich drehenden Schranner auszuweichen, kollidierte Klaus Bachler (17, Österreich/URD Rennsport) mit Adrian Campfield und musste aufgeben. Campfield sah das Ziel trotz des Zwischenfalls als Vierter vor dem letztjährigen Nürburgring-Doppelsieger Burkhard Maring (19, Brüggen/Eifelland Racing). Auch im zweiten Kräftemessen am Nachmittag, das ebenfalls über die ungewöhnlich lange Distanz von 30 Minuten ging, übernahm Abt die Spitze beim Start und war danach nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. "

Allerdings war der Druck durch meinen Verfolger Campfield diesmal deutlich größer als im 
ersten Rennen – ein Fehler, und er hätte mich gehabt", berichtete Abt. Gut möglich, dass der Zweikampf noch enger geworden wäre, aber Campfield klagte über schwindende Leistung seines Autos. Daher musste sich der Brite im letzten Umlauf noch einem extrem schnellen Kevin Friesacher erwehren, behielt aber letztlich die Nase vorn. Friesachers Freude über seinen neuerlichen Podesterfolg war gedämpft. "Ich konnte meine Pole-Position nicht in einen Vorteil ummünzen, da ich beim Start den zweiten Gang drin hatte und bis auf Platz sieben zurückfiel. Das ist ärgerlich, weil mir mein Team ein noch besseres Auto als im ersten Rennen hingestellt hatte", grantelte der Bruder des ehemaligen F1-Piloten Patrick Friesacher. Im Kampf um Platz drei hatte er sich gegen Patrick Schranner, Christian Wangard und Klaus Bachler durchgesetzt und dabei die schnellste Rennrunde markiert.

ADAC FormelMasters

Freddie Hunt (Buchbinder Rent-a-Car) sammelte erste Punkte

Mit einem doppelten Erfolg endete der Eifel-Ausflug auch für Freddie Hunt (Buchbinder Rent-a-Car by emotional engineering): Der 21 Jahre alte Brite, dessen Vater James Hunt 1976 den letzten F1-Grand-Prix auf der Nordschleife gewann und am Ende der Saison Weltmeister wurde, kassierte für die Plätze neun und acht seine ersten Punkte. Im ersten Rennen lag der von Rang 16 gekommene Motorsport-Späteinsteiger sogar lange auf der vierten Position, bevor er wegen eines Drehers wieder an Boden verlor.
Presse ADAC FormelMasters

Artikel vom 25.05.2009

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