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Regenreicher Auftakt des TLRC / HTWC / NTWC in Hockenheim
Siege für Fulsche und Meyer
Heiko Fulsche (Seat Leon Supercopa) und Michael Meyer (Renault Clio RS) hießen die Sieger des verregneten Saisonauftakts in Hockenheim. Während Fulsche im ersten Durchgang denkbar knapp mit 0,339 Sekunden Vorsprung auf Marc-Philipp Schubert im Ford Escort RS 2000 siegte, fiel der Vorsprung von Meyer weitaus komfortabler aus. Nachdem Teamkollege Jens Hildebrand im ersten Rennen noch Gesamtvierter geworden war, holte sich Meyer mit über 28 Sekunden Abstand den Sieg.
 © Patrick Holzer
 Michael Meyer siegte im zweiten Rennen
Im Zeittraining bei feuchter Strecke fuhr Kai Kording im BMW M3 E36 mit 2.15,862 die Bestzeit. Die Startplätze dahinter gingen an Thomas Oeller (BMW 320i) und Gerhard Füller (BMW M3 E36). Da es vor dem zweiten Trainingsdurchgang stark geregnet hatte, konnte kein Fahrer seine Zeiten verbessern. Auch auf regennasser Piste behielt Kai Kording die Oberhand.

Heiko Fulsche gewinnt Rennen eins

Ohne Polesitter Kai Kording und Thomas Oeller ging Rennen eins am Freitag über die Bühne. Heiko Fulsche feierte einen Start- und Zielsieg vor Marc-Philipp Schubert und Gerhard Füller. Gegen Rennende kam Schubert noch einmal ganz dicht an den Führenden heran, musste sich aber um nur 0,339 Sekunden geschlagen geben. Ganz schnell unterwegs war Bruno Eggen im von Lubner Motorsport betreuten Lada Samara LMS. Mit Gesamtrang fünf und der zweitschnellsten Rennrunde des Tages ließ der Schweizer aufhorchen. Klassenkonkurrent Guido Steinmann (Lada 2105) fehlten im Ziel knapp 20 Sekunden. Noch souveräner siegte Wolfgang Ziegler. Der Stuttgarter Trabant Enthusiast hatte beim Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge fast eine Minute Vorsprung herausgefahren.

Patrick Holzer

Beim Start lag Fulsche noch in Front

Michael Meyer trotzt dem Regen

Bei strömendem Regen war gegen Michael Meyer im Renault Clio RS kein Kraut gewachsen. Heiko Fulsche gewann zwar den Start, konnte dem schnellen Clio Piloten aber nicht folgen. Der Sieger aus Rennen eins musste ständig den Rückspiegel im Auge behalten. Marc-Philipp Schubert ließ sich nicht abschütteln. Dazu kam Gerhard Füller ebenfalls immer näher heran. Denkbar knapp erfolgte der Zieleinlauf der Drei. 0,884 Sekunden betrug Fulsches Vorsprung auf den gelben Escort von Schubert. 0,697 Sekunden dahinter folgte Füller im BMW M3. Bruno Eggen wurde erneut als Gesamtfünfter gewertet. Damit gewann er wiederum die Klasse bis 1300 ccm vor Guido Steinmann und Michael Krings (Lada Samara 2105). Das Selbe gelang Wolfgang Ziegler, der ebenfalls seinen zweiten Sieg des Wochenendes feierte.

Im Mai geht es für die Fahrer des Trabant Lada Racing Cup, des Historischen Tourenwagen Cup und des New Tourenwagen Cup auf dem Eurospeedway Lausitz weiter. Im Rahmen des Jim Clark Revivals wird der zweite Saisonlauf wie schon im letzten Jahr gemeinsam mit der Spezial-Tourenwagen-Trophy ausgetragen. Damit dürfen sich die Zuschauer auf ein 50 Fahrzeuge starkes Teilnehmerfeld in der Lausitz freuen.

Jürgen Holzer

Bruno Eggen holte zwei Klassensiege 

Patrick Holzer

Artikel vom 19.04.2009

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