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DMV BMW 318ti Cup Lausitzring
Vollak macht in der Lausitz den Titel im DMV BMW 318ti Cup perfekt
Sebastian Vollak und Romano Schultz (Vollak Motorsport) fuhren beim vorletzten Lauf des DMV BMW 318ti Cups in einem spannenden Rennen den Sieg ein. Der Erfolg auf dem Lausitzring bedeutete für Vollak den vorzeitigen Titelgewinn. Platz zwei holten sich erstmals Marius-Jonas Schäfer und Hinrich Groeneveld (ATT Racing).
 © Patrick Holzer
 Spannender Zweikampf um die Spitze
Am Ende der 2-Stunden Hatz war der Sieg für Sebastian Vollak und Romano Schultz wohl eine Mischung aus Können und dem nötigen Rennglück. Von der Pole-Position aus ins Rennen gegangen, musste Startfahrer Romano Schultz zunächst dem fulminant gestarteten Ioannis Smyrlis (Smyrlis Racing) den Vortritt lassen. Der konnte im blauen 318ti auf den ersten Runden wegziehen, während sich Schultz in einen engen Zweikampf mit Florian Sternkopf (Cerny Motorsport) verstrickt sah. Nach dem einen oder anderen Positionstausch setzte sich Sternkopf ab der fünften Runde durch und zog davon. Der Zweitplatzierte vom Hockenheimring holte in großen Schritten auf Smyrlis auf, der in Runde 13 Sternkopf tatsächlich passieren lassen musste. Der Spitzenreiter brachte sogleich einige Meter zwischen sich und Rang zwei. Die Führung währte nur zwei Runden lang, dann krachte Sternkopf beim Herausbeschleunigen aus dem Infield vehement in die Reifen. „Das war mein Fehler. Dadurch ist das umso ärgerlicher“, zeigte sich Sternkopf enttäuscht.

Durch die darauf folgende Safety-Car Phase wurde das Feld wieder zusammengestaucht. Smyrlis führte zu diesem Zeitpunkt vor Andreas Kast, der sich das Cockpit mit Romano Schultz (PR Motorsport) teilte. Just in diesem Moment war auch Sebastian Vollak, der für Schultz übernommen hatte, wieder auf der Piste zurück. Der vermeintliche Vorteil stellte sich jedoch als Nachteil heraus, wie Vollak erläuterte: „Gerade als ich auf dem Weg nach draußen war, kam das Safetycar. Die Box war noch auf und ich ging quasi hinter dem Safetycar raus. Im ersten Moment dachte ich, dass wir es ideal erwischt hätten. Aber es war eigentlich nicht unser Vorteil, denn Ianni konnte dadurch eine halbe Runde auf uns aufschließen und hatte netto eine ganze Minute Vorsprung.“ Die Situation wollte eigentlich auch Smyrlis ausnutzen, doch als die Safety-Car Schilder rausgingen, verzichtete der Führende auf den Stopp. Der Grieche lag souverän in Front, als er die zweite Safety-Car Phase des Rennens zum Pflichtboxenstopp nutzte. Kurz vor der Ausfahrt sprang die Boxenampel auf Rot. Damit war der mögliche Sieg dahin.

„Ich rechnete mit einer zweiten Safetycar Phase und fuhr schnell an die Box. Leider haben meine Jungs das nicht so hinbekommen und mich zu spät rausgelassen, obwohl alles fertig war. Die Ampel sprang auf Rot und ich musste warten, da das Feld kam. Danach hatte ich zwei Runden unter Gelb. Da haben wir uns entschieden, das Auto abzustellen“, so Smyrlis. Auch Andreas Kast und Romano Schultz verhagelte die Safety-Car Phase ein besseres Resultat. Das Duo lag zwar nach der Aufgabe von Smyrlis in Front, konnte aber nicht während des Boxenstoppfensters an die Box. Zudem gab es nach Rennende dafür noch eine sieben-Minuten Strafe. Von Platz vier ging es auf die siebte Gesamtposition zurück.

Profiteur der ganzen Geschichte war Sebastian Vollak, der sich zwölf Runden vor Schluss die Führung angelte. Gemeinsam mit Schultz fuhr er mit einem Abstand von 3,6 Sekunden auf Rang zwei zum Gesamtsieg. „Ich hatte gesehen, dass Florian die Safetycar Phase verursachte und wusste, dass ich eigentlich nur noch ins Ziel kommen muss, um Meister zu werden. Wir wollten aber auch das Rennen gewinnen. Da wurde es richtig spannend. Wir mussten aufpassen, da Romano eine Berührung hatte und einen Cut im Reifen. Ich bin ein bisschen vorsichtiger gefahren, aber am Ende hat alles geklappt“, so der neue Titelträger im DMV BMW 318ti Cup.

Die Probleme im vorderen Feld kamen Marius-Jonas Schäfer und Hinrich Groeneveld zugute. Das Duo lag zu Beginn lange auf der achten Position, arbeitete sich jedoch immer weiter nach vorne. Zur Rennhalbzeit fuhren die Piloten von ATT Racing auf der vierten Position. In Runde 34 gingen die beiden an Dominique Ricker und Justin Wichmann (Smyrlis Racing) vorbei. Als Kast/Schultz an die Box mussten, war der zweite Gesamtrang im Grunde nur noch Formsache. „Im Rennen sind wir konstant schnelle Zeiten gefahren. Von der Safetycar Phase haben wir profitiert. Nach dem Wechsel ist mein Partner noch schneller weitergefahren als ich. Aber ich muss auch sagen, dass wir heute das Glück des Tüchtigen hatten“, so Hinrich Groeneveld. „Nach der Safetycar Phase konnte ich mich an Sebastian Vollak hängen. Wie man weiß, ist er hier der schnellste Fahrer. Da konnte ich mir einiges abgucken. Die Ausfälle haben uns natürlich geholfen. Wenn ein Sternkopf oder Kaul durchfährt, dann sind wir nicht vor denen. Aber man muss halt erst einmal durchkommen“, ergänzte Schäfer.

Rund 27,9 Sekunden dahinter überquerten Dominique Ricker und Justin Wichmann das Ziel als Gesamtdritte. Mit einer Runde Rückstand folgten Kevin Walter/Michael Stutzke (Cerny Motorsport) vor Klaus Waibel/Stefan Hahne (Cerny Motorsport) und Tizian Arbanas/Julian Böhnke (Smyrlis Racing). Waren die letzten Rennen im DMV BMW 318ti Cup bereits eng umkämpft, setzten die Teilnehmer dem in der Lausitz noch einmal einen drauf. Enge Abstände, Tür-an-Tür Duelle – es wurde alles geboten, was einen echten Markenpokal ausmacht. Dazu insgesamt 14 Fahrzeuge im Qualifying – der DMV BMW 318ti Cup kommt auf jeden Fall an. Das Finale findet schließlich vom 18.-10. Oktober auf dem Nürburgring statt.

Patrick Holzer

Gesamtsiegerpodium des DMV BMW 318i Cup

Patrick Holzer
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Artikel vom 30.07.2019

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