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DMV BMW Challenge
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DMV BMW 318ti Cup stärkste Klasse
Vollak siegt im Nachgang
In einem hochspannenden Rennen sicherte sich Sebastian Vollak (Vollak Motorsport) beim vierten Lauf des DMV BMW 318ti Cups seinen dritten Saisonsieg. Am Ende entschied bei heißen Temperaturen auf dem Hockenheimring eine Zeitstrafe das Rennen. Dadurch fiel das Duo Kaul/Sternkopf (Cerny Motorsport) auf Rang zwei zurück.
 © Patrick Holzer
 Spannender Zweikampf um die Spitze
Sebastian Vollak ist der Mann der Stunde. Der ex-Rallye Pilot drückt dem DMV BMW 318ti Cup in diesem Jahr seinen Stempel auf. Nach dem Aus beim vorherigen Lauf in Assen schlug Vollak auf dem Hockenheimring erneut zu. Diesmal als Solist unterwegs, behielt er knapp gegenüber Timo Kaul und Florian Sternkopf die Oberhand. Dass am Ende eine Fünf-Sekunden Zeitstrafe das Rennen entschied, setzte dem dramatischen Rennverlauf die Krone auf. Bereits im Qualifying hatte sich Vollak die Pole und damit den heiß begehrten KW suspensions Pole Position Award gesichert. Gleich nach der Startfreigabe wiederholte sich das Spielchen wie schon in Assen. Vollak und Florian Sternkopf lieferten sich ein beinhartes Duell, alles im Millimeterbereich, alles fair – für Motorsportfans ein wahrer Hochgenuss. Kurzzeitig konnte sich Sternkopf vor Vollak setzen, doch der konterte umgehend. Als sich eine Safety-Car Phase andeutete nutzte Florian Sternkopf die Gunst der Stunde und kam zum Pflichtstopp an die Box. „Ich konnte Sebastian Vollak ganz gut folgen, habe auch zweimal überholen können. Als ich das eingeschlagene Fahrzeug Ende der Sachskurve sah, spekulierte ich auf die Safety-Car Phase und fuhr schnell in die Box. Leider dauerte es zu lange, bis das Safety-Car rausgeschickt wurde, wodurch die Konkurrenz länger fahren konnte“, so Sternkopf. Vollak blieb dagegen länger draußen, verlor aber weitaus mehr Zeit als die Konkurrenz. „Wegen eines taktischen Fehlers während der Safety Car Phase verloren wir über 40 Sekunden und lagen zur Halbzeit nur noch auf P4“, erklärte der spätere Sieger.

Nach dem Stopp konnte Timo Kaul nicht ganz die Zeiten von Sternkopf gehen, legte aber dennoch ein hohes Tempo vor. Allerdings kam Vollak in großen Schritten immer näher und machte teilweise bis zu drei Sekunden pro Runde gut. Kurz vor dem Fallen des schwarz-weiß karierten Tuchs kam Kaul in Sichtweite. Zumindest vorläufig rettete die Zielflagge den gelben 318er. Denn durch die fünf Sekunden Strafe hatte Vollak nun 2,778 Sekunden Vorsprung. „Wir wussten, dass Sternkopf/Kaul wegen eines zu kurzen Boxenstopps noch mit einer fünf Sekunden Strafe belegt werden würden. Also gab ich alles, um in dieses Fenster zu kommen, was eine Runde vor Schluss dann auch tatsächlich geklappt hat. Wahnsinn. Es war ein wahnsinnig intensives Rennen“, freute sich Vollak über den doch noch zustande gekommenen Erfolg. Zudem räumte der 36jährige noch die Wiechers Sport Fastest Lap Trophy für die schnellste Rennrunde ab. „In der Hektik kann das passieren. Das ist zwar ärgerlich, aber vermutlich passiert, weil wir um den Sieg fahren konnten. Mein Teamkollege Timo Kaul machte jedenfalls nach dem Stopp einen super Job“, so Sternkopf.

Rang drei holten sich Ioannis Smyrlis und Christopher Rink (Smyrlis Racing), die den vorherigen Lauf in Assen für sich entschieden hatten. Wie schon in den Niederlanden beobachtete das erfahrene Langstrecken-Duo ihre Kontrahenten von der dritten Position aus. Doch diesmal war deren Fahrt fehlerfrei, so dass sich Smyrlis/Rink auf der badischen Formel 1 Rennstrecke mit dem dritten Platz zufrieden geben mussten. Mit einer Runde Rückstand landete Henry Cerny gemeinsam mit Florian Sternkopf (Cerny Motorsport) auf dem vierten Platz. Platz fünf holten sich Christopher Rink und Nick Hancke. Eine starke Performance boten Alesia und Jaqueline Kreutzpointner (Cerny Motorsport), die das Ziel eigentlich auf Platz sechs sahen. Auch hier kostete eine Zeitstrafe Plätze. Dadurch rutschten Tizian Arbanas (Smyrlis Racing) und Kölsch/Schultz (PR Motorsport) noch vorbei.

Mit insgesamt 13 Autos war der DMV BMW 318ti wieder stark besetzt. Und erneut wurde wieder sehr enger, aber auch fairer Motorsport geboten. „Es war wie immer ein super Racing. Viele bekannte Motorsportler wie Sebastian Vollak, Christopher Rink oder Ioannis Smyrlis fahren inzwischen mit den kleinen Autos herum. Das ist einfach super. Wir bieten eine prima Show und waren hier in Hockenheim mit Abstand die größte Klasse am Start. Die Zahl wächst und die nächsten vier Leute bauen sich schon ein Auto und kommen zum Lausitzring oder eventuell in Zandvoort dazu“, zeigte sich Florian Sternkopf über die Entwicklung der Serie zufrieden.

Auf dem Lausitzring wird wieder gemeinsam mit der DMV NES 500 gefahren, wobei es diesmal über die gewohnte 2-Stunden Distanz gehen wird.

Patrick Holzer

Erneut boten die Piloten des 318ti Cup packende Zweikämpfe

Patrick Holzer
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Artikel vom 18.06.2019

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