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KW Berg-Cup - 2. Lauf WOLSFELD (D))
Ianniello Gesamtsieger - Klimsa und Moser sorgen für Abwechslung
Alle möglichen positiven Umstände standen dem EMSC Bitburg, der im Vorjahr mit Dauerregen beschieden wurde, bei der 46. Auflage des Wolsfelder AvD Bergrennen zur Seite. Bei sattem Sonnen -schein und sommerlichen Graden, kam im Fahrerlager von Wolsfeld Urlaubsstimmung auf. Der befürchtete Teilneh- merschwund, ausgehend von der nun geltenden HANSPflicht in nahezu allen Gruppen, blieb vorerst aus. Rund 150 Piloten
 © Thomas Bubel
  Holger Hovemann im RISSE-Kadett 16V - 1. bis 2 Liter
hatten zum Rennen auf, mit vier Spitzkehren, Deutschlands kniffligster und zugleich kürzester Bergstrecke gemeldet.
Mit seinem typischen breiten Grinsen rollte Bruno Ianniello am Abend des Pfingstmontags talwärts, „klasse dass es noch zum Sieg gereicht hat“. Der Italo-Schweizer verdrängte im letzten von vier Rennläufen Sportwagen-Fahrer Uwe Lang vom obersten Podiumsrang. Reto Meisel im wohl PS-stärksten Fahrzeug aus dem KW Berg-Cup mischte im Vierkampf um den Tagessieg munter mit und zeigte sich zufrieden mit Gesamtrang drei. „Dieser Kurs ist nicht für mein V8-Schiff gemacht“, kommentierte Meisel. „Hauptsache wir haben volle Punkte in der DM geholt, da lass ich mich gern von Bruno schlagen“. Werner Jetzt im APT-Opel Astra V8 DTM zeigte erneut vollen fahrerischen Einsatz und platzierte sich im „Formel 3000 Sandwich“ auf Rang 8. Vorjahres-Gesamtsieger Norbert Handa klagte über ein nicht korrekt funktionierendes Getriebe am Lancia Delta Evo III auf Platz 10.

In den Stammklassen des KW Berg-Cup sorgten Tobias Klimsa (VW Polo 8V) und Gerhard Moser (VW Polo 16V) in ihren Klassen für Überraschungen. Bis 1150 ccm hatte Klimsa den Seriensieger Jürgen Hessberger (Fiat 127) total im Griff. Mitfavorit und Klassenprimus des Trainings Robert Bauer (VW Polo) schied frühzeitig durch Unfall aus. Derweil Oskar Eberle noch immer auf bessere Teile für seinen Fiat-Motor warten muss und am Wolsfelder Berg deutlich das Nachsehen gegenüber Franz Koob (Fiat 128 Coupé) hatte.

Bei den 1300ern musste Eschdorf-Sieger Klaus Bernert bereits nach dem Training mit Getriebeschaden am VW Polo 16V aufladen. Da in 2008 auch Peter Naumann, nach seinem Totalschaden am VW Polo, in dieser Klasse nicht existent ist, schlug die Stunde für Gerhard Moser, der Martin Kleiner und Armin Ebenhöh (Sieger 8V-Wertung) in ihren Polos problemlos schlagen konnte. In Wolsfeld klemmte sich erstmals Thomas Klingelberger hinter das Steuer des brandneuen VW Polo N62 Kitcar, den Teamkollege Dirk Pesch vor einer Woche in Eschdorf erstmals ausführen durfte. Der Mann vom Iberg war am Ende mit Platz vier zufrieden. "Wir sind noch bei der Feinabstimmung und hoffen gegen Saisonende ganz vorne mitmischen zu können", so Klingelberger. Positive auf sich aufmerksam machen konnte Felix Rabe im VW Polo 8V. Der Cup-Neuling bezwang André Stelberg (VW Schneider Polo 16V) sowie seinen Clubkameraden des AC Lemgo Bernd Letmade im über den Winter völlig überarbeiteten VW Polo 8V.

Holger Hovemann (Opel RISSE Kadett C 16V) hieß der Sieger in der Gruppe H bis 2 Liter, obwohl sich der Odenwälder an beiden Tagen mit Magenproblemen und Übelkeit herumschlagen musste. Wie im Vorjahr zeigte Nachwuchsmann Björn Wiebe (Renault Clio Williams 16V) erneut eine Glanzvorstellung und konnte den Trainingsschnellsten Andreas Kokor (Ford Escort RS 2000) und Sebastian Schmitt im Opel Kadett C 16V bezwingen. Auf Rang 5 kam Michael Rauch (Opel CQP) der schnellste Pilot der KW 8V-Trophy der Division II ein noch vor den 16V`lern Göser, Reich und Olaf Rost.

In der Klasse bis 1600 ccm bügelte der grüne "Lewe-Brügge-Golf" seine Niederlage von Eschdorf gegen den VW Scirocco des Hans Paulitsch aus. Mit Frank Brügge im Cockpit und 20V-Motor unter Haube fuhr der Grüne rund 2,5 Sekunden Vorsprung heraus. Rainer Koresch (Ford Escort) und Benjamin Bellingradt (VW Golf 8V) hatten da nicht viel entgegen zu setzen. Lediglich zwei Kontrahenten traten in der Gruppe H über zwei Liter an. Armin Dellkamm im Ex-DTM BMW M3 E30 gewann deutlich.
(Text: Berg-Cup Presse - Thomas Bubel)
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Artikel vom 07.05.2008

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