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KW Berg-Cup initiiert Benefiz-Spendenaktion für chronisch kranke Kinder |
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125
eingeschriebene Fahrer des KW Berg-Cup zeigen soziales Engagement |
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Krankheiten machen vor Kindern leider nicht halt. Sie kommen mit einem Herzfehler auf die Welt oder leiden an
chronischen Krankheiten. Manche lernen nie sprechen, andere verbringen ihr Leben jahrelang auf der
Intensiv- station.
Jedes Jahr erkranken in Deutschland 1.800 Kinder an Krebs. Etwa zwei Drittel der Kinder besiegen ihre
Krank- heit.
Zirka 1,5 % der Kinder, das sind jährlich an die 8.000 |
| ©
Thomas Bubel |
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Tolle Aktion zugunsten schwerkranker Kinder |
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Babys,
werden mit einem schweren Herzfehler geboren, bei ca. 2.000
Kindern verläuft die Krankheit chronisch. Etwa 8.000 Kinder und
Jugendliche sind in Deutschland an Mukoviszidose erkrankt, einer
angeborenen, unheilbare Stoffwechselstörung, die eine intensive
Behandlung verlangt und mit einer geringeren Lebenserwatung
verbunden ist. All die betroffenen Familien, deren Nachwuchs
schwer erkrankt ist, sind zudem extremen körperlichen und
psychischen Belastungen ausgesetzt. Hilfe und Unterstützung
für den „Patient Familie“ tut hier Not.
Mit einer im Deutschen Bergrennsport bislang beispiellosen
Spendenaktion, stellen die 125 eingeschrieben Aktiven des KW
Berg-Cup, mit ihrem sozialen Engagement für diese schwer
erkrankte Kinder und Jugendliche, die unter dem Schicksal eines
Herzfehlers, einer Krebserkrankung oder unter Mukoviszidose
leiden, ihre Hilfsbereitschaft unter Beweis. Der Berg-Cup e.V.
stellt in der Saison 2008 zusammen mit seinem Medienpartner „Bergrennen
in Deutschland – Die Webseite für alle am Berg“ eine
Spendenaktion zu Gunsten der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE auf
die Beine. Unter dem Moto „der Berg-Cup gibt Gas für
chronisch kranke Kinder“, fließt im Rahmen der 10 Berg-Cup
Events (in Deutschland, Luxemburg und Österreich) pro Start zu
allen Trainings- und Rennläufen jeweils ein Euro an die „Stiftung
für das chronisch kranke Kind“, die zur Rehabilitation der
kleinen Patienten und deren Familien in der Nachsorgeklinik
Tannheim im Schwarzwald zweckgebunden verwendet werden. Hierbei
opfern die Bergrennfahrer einen Teil ihres vom Berg-Cup e.V.
ausgezahlten Nenngeldzuschusses. Die Gruppe H-Fahrervereinigung
hofft so am Jahresende einen Reinerlös von über 3000 €
übergeben zu können, sodass der Wunsch möglichst vieler
kranker Kid´s, „wenn ich groß bin will ich gesund sein“,
in Erfüllung gehen kann. Geplant ist, dass die Scheckübergabe
im Rahmen der Berg-Cup Siegerehrung Anfang November im
DEKRA-Centrum Altensteig-Wart (Schwarzwald), durch die
Vorstandschaft des Berg-Cup e.V. an den Geschäftsführer der
DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE, Roland Wehrle erfolgt. Die im
südlichen Schwarzwald, bei Villingen-Schwenningen gelegene „Nachsorgeklinik
Tannheim“ ist eine Rehabilitationseinrichtung für chronisch
kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. |
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Hier wird nicht
nur den jungen Patienten geholfen, sondern die komplette Familie mit ihren körperlichen und seelischen Belastungen,
in das Therapiekonzept mit einbezogen. Darüber hinaus finden in Tannheim verwaiste Familien Trost und Hilfe.
Die „Nachsorgeklinik Tannheim“ wird getragen von der Deutschen Kinderkebsnachsorge, dem Förderkreis krebskranker
Kinder, dem Mukoviszidose e.V. und der Elterninitiative Herzkranker Kinder e.V. Initiatoren für den Klinikbau vor
knapp über 10 Jahren waren: Klausjürgen Wussow (Schauspieler), Carl Herzog von Württemberg und Roland Wehrle
(heute Geschäftsführer von „Tannheim“). Dank der zahlreicher kleinerer Spenden und mit Hilfe der Hauptsponsoren,
wie z.B. der SWR, der VfB Stuttgart, die Sparda Bank, die Dt. Krebshilfe, Rotary International, die Tageszeitung Südkurier
oder der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen, konnte der rund 50 Millionen D-Mark teuere Klinikbau realisiert werden.
Weitere Freunde und Gönner, wie z.B. der Skispringer Martin Schmitt, Birgit
Schrowange, „die Fallers“, der Europapark Rust,
die Porsche AG und nun auch der Berg-Cup e.V., tragen mit ihren Spenden und Hilfsprojekten dazu bei, den in der Fachwelt
als hervorragend anerkannte Behandlungsansatz dauerhaft sicherzustellen. Obwohl die Klinik seit Jahren zu 100%
ausgelastet ist, benötigt sie jährlich rund 500.000 € an Spenden. Auch der in diesen Tagen anlaufende Neubau einer
Reittherapiehalle wäre ohne Spenden nicht möglich gewesen. Das Besondere der Nachsorgeklinik Tannheim widerspiegelt
auch die von Bundespräsident Horst Köhler überreichte Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2007“ im Rahmen der
Aktion „Deutschland – Land der Ideen“.
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(Text: Berg-Cup Presse - Thomas Bubel) |
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Artikel vom 16.03.2008 |
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