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Internationale Autoschau in Detroit
Den Ford Shelby GT350-R Mustang zieht es auch auf die Rennstrecke
Auf der North American International Auto Show in Detroit (- 25.1.2015) präsentiert Ford mit dem neuen Shelby GT350-R den schnellsten Serien-Mustang in der über 50-jährigen Geschichte der Sportwagen-Legende. Er schöpft über 368 kW / 500 PS aus seinem 5,2-Liter-V8-Motor und kommt in den USA und in Kanada in einer limitierten Stückzahl auf den Markt.
 © Auto-Medienportal.Net/Ford
 Der Ford Shelby GT350-R Mustang
Der Sehlby ist eines von zwölf Performance-Fahrzeugen, die Ford bis 2020 auf den Markt bringen wird und zu denen auch der ebenfalls in Detroit vorgestellte neue Supersportwagen GT gehört. Der Saugermotor des GT350-R bringt über 540 Newtonmeter Drehmoment mit und ist das bislang stärkste V8-Serientriebwerk der Marke. Dabei sind die Kurbelwellenzapfen nicht im typischen 90-Grad-Versatz, sondern im 180-Grad-Winkel angeordnet. Das sorgt für ein noch direkteres Ansprechverhalten und eine hohe Leistungsausbeute auch im oberen Drehzahlbereich.

Der Shelby verfügt über einen speziellen Ölkühler, wie er auch in Rennwagen verwendet wird. Auch das manuelle Sechs-Gang-Schaltgetriebe und das Differenzial erhalten eigene Kühler. Weiteres Merkmal des Shelby GT350-R ist sein speziell entwickeltes Fahrwerk. Neben den geänderten Federraten, besonderen Stabilisatoren und dem niedrigeren Fahrzeugschwerpunkt sorgen das rennstreckenerprobte Set-up, spezielle Stoßdämpfer, Lagerbuchsen sowie Hülsengelenke an der Vorderachse für ein agiles Handling. Als weltweit erstes Fahrzeug hat der potente Ford ab Werk besonders leichte Räder aus Kohlefaser. Der „R“ verzichtet bewusst auf Klimaanlage, Audio, Rücksitze, Rückfahrkamera, Reifen-Reparaturset, Teppiche sowie auf die Verkleidung des Kofferraums. Der Wegfall der Auspuff-Schalldämpfer resultiert nicht nur in einer zusätzlichen Gewichtseinsparung, sondern auch in einem deutlich markanteren Auspuff-Sound. Für gesteigerte Komfortansprüche bietet Ford optional ein Paket mit Zwei-Zonen-Klimaanlage, Navigationssystem inklusive acht Zoll großem Touchscreen, Außenspiegel mit Toter-Winkel-Assistent, Audiosystem und mehr an.

Vor 50 Jahren entwickelte Ford gemeinsam mit dem 2012 verstorbenen Rennwagen-Konstrukteur Carroll Shelby eine besonders sportliche Version des damaligen Mustang. Der Shelby GT 350 Competition zeichnete sich durch sein geringeres Gewicht, einen leistungsstarken V8-Motor und ein Sportfahrwerk aus. Im Motorsport feierte dieses Fahrzeug zahlreiche Erfolge. In Anlehnung an diese Zeit soll auch der GT350-R nicht nur auf der Straße, sondern auch auf der Rennstrecke eine gute Figur abgeben.
ampnet/jri

Artikel vom 14.01.2015

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