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Zweiter Saisonlauf der VFV GLPpro
Heinz-Willi Nutz mit 87 Punkten Gesamtbester
Wie schon beim Auftakt vor wenigen Wochen bot der Hockenheimring die perfekte Plattform für den zweiten Saisonlauf der VFV GLPpro. Zwar wegen Corona noch unter Auflagen, Zuschauer waren leider noch nicht zugelassen, aber unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln war es wiederum eine gelungene Veranstaltung für die historische Gleichmäßigkeitsserie.
 © Patrick Holzer
  Heinz-Willi Nutz erwischte in Hockenheim einen Superlauf
Erneut standen mehr als hundert historische Fahrzeuge der VFV GLPpro auf dem Hockenheimring am Start. Die größte Gruppe stellte mit 48 Startern die Tourenwagen und GT Gruppe B. Gefahren wurde an drei Tagen. Der Auftakt bildete der Freitag mit einem freien Training. Am Samstag ging es im Pflichttraining darum die besten Startplätze zu ergattern um optimale Bedingungen für die Rundenzeiten zu finden. Da ging es bei manchen Teilnehmern mit ordentlich Speed über die Strecke. Mit einer 1.52,971 schaffte das Thomas Kracht (Opel Lotus MK 1) bei den Formelfahrzeugen. Bei den Tourenwagen und GTs holte sich Günther Ullrich (Audi Quattro) mit 1:55,626 die schnellste Rundenzeit. Entscheidend ist aber der Wertungslauf. Diese wurden am Sonntag ausgetragen. Dabei gilt es bekanntermaßen möglichst gleichmäßig und ohne große Abweichung von der gesetzten Sollzeit über die Runden zu kommen. Die Sollzeit ist die schnellste Runde, die ein Fahrer während des Wertungslaufes erzielt. Diese Zeit muss in weiteren vier Runden möglichst genau erreicht werden. Abweichungen werden mit Strafpunkten belegt. Ein Hundertstel ergibt ein Strafpunkt.

Heinz-Willi Nutz im Porsche 944 S2 hatte dies beim sonntäglichen Wertungslauf trotz einsetzendem Regen bestens im Griff. Mit lediglich 87 Strafpunkten holte sich der Porschepilot den Tagessieg. Mit diesem Ergebnis gewann Nutz ebenso die GT Wertung der Gruppe A. " Es ist gut für mich gelaufen. Von den Zeiten war ich anfangs eher etwas unzufrieden. Mein Glück war wohl, dass der Regen kam. Danach hat es gut geklappt. Zudem konnte ich ziemlich alleine fahren. Das war das Beste, dass niemand dazwischen gekommen ist und ich sehr konzentriert unterwegs war. Meist fahre ich ja doch noch eine schnelle Runde und das gute Ergebnis ist dahin. Jetzt hat es einmal geklappt", äußerte sich der Porschepilot sehr zufrieden über sein Ergebnis. Platz zwei belegte Oliver Neidull (Porsche 911 Carrera 3,0) mit 246 Wertungspunkten. Der dritte Platz auf dem Podium war für Oliver Stahl reserviert. Der Porsche 968 CS Pilot kam auf 386 Punkte. Patrick Hug (Porsche 964) mit 427 Punkten und Christian Stahl (Porsche 968 RS) mit 433 Punkten komplettierten die Top Five bei den GT Fahrzeugen.

Patrick Holzer

Thomas Andre gewann die Wertung der Tourenwagen der Gruppe A

Sieger bei den Tourenwagen der Gruppe A wurde Thomas Andre. Mit seinem Nissan Primera p10 erzielte er 246 Wertungspunkte. Mit aufs Podium folgten als Zweiter Joachim Hohloch (BMW E30 M3/277 Punkte) und als Dritter der schnellste Mann im Feld, Günther Ullrich (Audi Quattro) mit 331 Punkten. Unter die besten fünf schafften es noch Marc Ullrich (VW Golf 2) und Julian Reinbott (BMW E36 328i). In der zweiten Startgruppe ging der Tourenwagensieg an den Franzosen Baptiste Bruant (BMW E30 325i), der 736 Punkte auf dem Konto verbuchte. Zweiter wurde mit 747 Strafpunkten Maic Germann (BMW E30 327i). Mit lediglich 27 Punkten Rückstand kam Edgar Blepp (Volvo P 142S) auf den dritten Podiumsplatz. Unter die Top Five schafften es noch Hubert Nagl (Lancia A112 Abarth) und Merlin W. Kampmann (Peugeot 205 GTI).

Die GT Wertung in der B Gruppe ging mit 1979 Punkten an VW-Porsche Pilot Olaf Althaus. Mit auf das Podium durften Rainer Stäwen (Triumph TR 4 IRS) mit 2443 Punkten und Matthias Marschhäuser (Porsche 911 Carrera), der auf 2870 Punkte kam. Platz vier für Werner Pfisterer (Alfa Romeo GT junior) vor Raimund Olbrich (Melkus RS-1000).

Patrick Holzer

Olaf Althaus siegte in der Gruppe B bei den GTs

Mit dem zweitbesten Tagesergebnis von 171 Strafpunkten holte sich Michael Allgeier (Van Diemen RF 82) den Sieg bei den Formelfahrzeugen vor Heinz Scherle (Reynard Formel 3/294 P) und Michael Diewald, der auf seinem Caldwell D9 Formel Ford 383 Punkte erzielte. Platz vier ging an den Franzosen Dominique Kieffer (Martini MK49 Formel 3) vor seinem Landsmann Mathieu Nippert (March 75r). Für den Hockenheimsieger und amtierenden Champion Lutz Crackau (Zagk S20-9) lief es diesmal nicht rund und kam nicht in die Wertung. Bereits im Qualifying war der Zagk-Pilot vom Pech verfolgt, als ihm der Gaszug riss und so nur vier Runden fahren konnte. Im Wertungslauf selbst setzte sich die Pechsträhne fort.

"Im Rennen hat die Benzinpumpe versagt. In der letzten Runde! Als ich in der vorletzten Runde an Start-Ziel vorbei bin, waren noch 2 Sekunden auf der Anzeigetafel, sonst wäre ich abgewunken worden. So musste ich noch eine Runde drehen und ab Parabolica hatte ich nur noch Aussetzer. Nach der Sachskurve war der Motor dann ganz aus und ich bin in die Box gerollt. Und dadurch natürlich ausgefallen.So kann's kommen. War aber trotzdem ein schönes Wochenende. Super Atmosphäre, tolle Organisation, nette Leute.Ich habe jede Minute genossen. Da ich Fahrer, Mechaniker und Teamchef in Personalunion bin, kann ich auch selbst entscheiden, wieviel Druck ich mir mache", erklärte Lutz Crackau die Geschehnisse vom Wochenende.

Sieger der Sportwagenwertung wurde mit 452 Punkten Dirk Juilfs (Noble 23b) vor Michael Vaillant (Tiger Cat E1) mit 601 Punkten. Rang drei belegte Andreas Gmeinder (PRC CN 2000), der auf 658 Punkte kam. Die Führung in der Gesamtwertung und bei den Tourenwagen nach dem zweiten Lauf auf dem Hockenheimring hat Götz Horn (BMW 318 ti) mit 233 Punkten übernommen. Die GT Wertung wird von Christian Stahl (Porsche 968 RS) angeführt, der bisher auf 199 Punkte kommt. Die Formelwertung sieht gleich zwei Piloten an der Spitze. Mit 148 Punkten liegen Simone Busch (Reynard FSF 20) und Jürgen Bukoitz (Renault Fior Formula Renault) gleichauf. Die Sportwagenwertung wird nach zwei Läufen von Michael Vaillant (Tiger Cat E1) mit 89 Punkten angeführt.

"Wir hatten eine schöne Veranstaltung hier in Hockenheim. Es ist im Grunde nichts passiert, selbst der einsetzende Regen hat keine Probleme bereitet. Damit können wir sehr zufrieden sein und uns auf die nächste Veranstaltung freuen", zog Organisationsleiter Felix Vaillant ein positives Fazit. Weiter geht es für die Pilotinnen und Piloten der VFV GLPpro mit einem Saisonhighlight, wenn vom 11. bis 13. September die Hockenheim Classics anstehen.

Patrick Holzer

Mit dem zweitbesten Tagesergebnis von 171 Strafpunkten holte sich Michael Allgeier (Van Diemen RF 82) den Sieg bei den Formelfahrzeugen

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Artikel vom 29.07.2020

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