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VFV GLPpro beim P9 Weekend
Fünfter Wertungslauf am Eurospeedway Lausitzring
Mit dem Eurospeedway Lausitzring hatten die Organisatoren der VFV GLPpro eine weitere Rennstrecke im Kalender der historischen Gleichmäßigkeitsserie angeboten. Die Rennstrecke im ehemaligen Brandenburger Braunkohletagebau ist seit 2017 in Händen der DEKRA und ist Teil eines Test- und Entwicklungszentrums, wird aber weiterhin zu Motorsport Events genutzt.
 © Patrick Holzer
  Thomas Straub mit einer Klasseleistung in der Lausitz
Im Gegensatz zu den bisherigen Veranstaltungen war die Resonanz der Teilnehmer etwas geringer. Aber immerhin hatten sich noch knapp 80 GLPler auf die Reise in die Lausitz gemacht. Ausgetragen wurden neben einem Freien Training, einem Pflichttraining jeweils ein Wertungslauf in den Gruppen TW/GT Gruppe A und B, sowie bei den Formel- und Sportwagen. In der Wertungsgruppe A erwischte Thomas Straub ein perfektes Wochenende. Bereits im Qualifying war der Aulendorfer mit seinem Opel Kadett C mit 2.02.636 schnellster Pilot im Feld. Im Wertungslauf setzte er eine Referenzzeit von 2.03.04, die er bestens im Griff hatte. Am Ende standen nur 67 Strafpunkte auf seinem Konto und dies bedeutete nicht nur den Sieg bei den Tourenwagen und GTs in der Gruppe A, sondern gleichzeitig bestes Tagesergebnis aller Teilnehmer. Zweiter der Gruppe A und zweitbester Tourenwagenpilot wurde Christoph Lixl (BMW M3) mit 168 Strafpunkten. Den dritten Platz bei den Tourenwagen der Gruppe A holte sich Jürgen Arnold (BMW E36 M3) mit 214 Punkten.

Den Sieg bei den GT Fahrzeugen fuhr Oliver Stahl auf einem Porsche 968 CS mit 181 Punkten nach Hause. Christian Stahl (Porsche 968) und Rainer Schaab (Porsche 911 SCR) belegten die weiteren Podiumsplätze bei den GTs. Leider hatte Rainer Schaab einen schweren Unfall, wobei das Fahrzeug durch den Überschlag zerstört wurde. Dem Fahrer geht es den Umständen entsprechend. Durch die Regelung bei Roter Flagge wurde der Porsche Pilot noch als Dritter gewertet. In der Gruppe A waren 22 Fahrzeuge am Start, wobei 18 Teilnehmer gewertet wurden.

Mehr Betrieb herrschte in der Startgruppe B, wo 32 Fahrzeuge auf die Reise geschickt wurden. Yannik Dinger (BMW E36 325i) hatte das Pflichttraining mit einer Zeit von 2:09.242 dominiert, musste aber im Wertungslauf Federn lassen und landete im Mittelfeld. Am besten hatte Rainer Fischer (BMW 2002) seine Referenzzeit im Griff und fuhr mit 187 Punkten den Sieg nach Hause. Felix Vaillant zeigte, dass er nicht nur organisieren kann, sondern auch seinen Renault 5 Alpine Turbo bestens im Griff hat. Mit 196 Strafpunkten belegte der Echzeller knapp geschlagen Rang 2 vor dem Schweizer Buno Hügli (BMW 1502), der auf 251 Punkte kam. Sieger bei den GT Fahrzeugen wurde Till Fischer auf einem Melkus RS 1000 Cup mit 242 Punkten. Die Podiumsränge zwei und drei belegten Rainer Stäwen (Triumph TR 4) mit 285 Punkten und Michael Koppe auf Jaguar E-Tyype Coupe, der 418 Strafpunkte einsammelte.

Patrick Holzer

In der Lausitz hatte Crackau seinen Zagk S20-9 erneut präzise um die Strecke pilotiert

Bei den Formelfahrzeugen geht der Zweikampf an der Spitze zwischen Lutz Crackau und Thomas Kracht munter weiter. In der Lausitz hatte Crackau seinen Zagk S20-9 erneut präzise um die Strecke pilotiert. Der Mannheimer siegte letztendlich mit 196 Strafpunkten. Thomas Kracht (Opel Lotus MK 1) erreichte 323 Punkte und musste mit Platz zwei auf dem Stockerl Vorlieb nehmen. Dritter wurde der Dresdner Heiko Werner (Estonia 25 Montial), der auf 476 Punkte kam. Leopold Schiewek (Chevron B 16) war bei den Sportwagen nicht zu schlagen. Mit 489 Punkten verwies der Garbsener den Noble 23b Piloten Dirk Juilfs auf Platz zwei , der wiederum Rainer Grindler (Sylva Phoenix) auf Distanz hielt.

Nach dem fünften Lauf auf dem Eurospeedway Lausitzring führt der Schweizer Bruno Hügli mit 579 Punkten die Jahreswertung bei den Tourenwagen an. In der Kategorie GT Fahrzeuge liegt Karl-Heinz Reck mit 430 Punkten an der Spitze. Bei den Formelfahrzeugen hat Lutz Crackau mit 412 Punkten seine Führung verteidigt. Dirk Juilfs führt mit 244 Punkten die Wertung der Sportwagen an.

Im Rennen um den Gesamttitel liegen drei Tourenwagenpiloten vorne. Vor den letzten drei Entscheidungen in Hockenheim, Oschersleben und am Nürburgring hat Bruno Hügli 80 Punkte Vorsprung vor Rainer Fischer. Dritter im Bunde ist Christoph Lixl, der lediglich 19 Punkte hinter dem Zweitplatzierten zu finden ist. Entschieden ist noch lange nichts, wie die letzte Saison zeigte. Es wird bis zum Schluss wieder spannend bleiben.

auto rennsport Archiv

Leopold Schiewek (Chevron B 16) war bei den Sportwagen nicht zu schlagen.

Jürgen Holzer
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Artikel vom 31.07.2019

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