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AvD 100 Meilen
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Spannende Schlussphase nach 80 Minuten
Tommy Tulpe holt den Gesamtsieg in der Eifel
Tommy Tulpe holt den Sieg Tommy Tulpe (PRC WPR60 BMW) entschied in der bitterkalten Eifel den Saisonauftakt der AvD 100 Meilen German für sich. Mit gerade einmal 0,469 Sekunden Vorsprung setzte sich der PRC-Pilot gegenüber dem Zweitplatzierten Sandro Bickel im Ligier JS53 Honda durch. Den dritten Rang sicherten sich Jacques und Turi Breitenmoser, die mit ihrem PRC WPR60 Turbo lange das Rennen angeführt hatten.
 © Jürgen Holzer
 Tommy Tulpe fuhr zum ersten Nürburgring-Sieg
Tommy Tulpe setzte sich zunächst hinter dem Führenden PRC Turbo, der von Jacques Breitenmoser gesteuerte wurde, fest. Schon in der 18. Runde kam Tulpe als erster der Spitzengruppe zum obligatorischen Pflichtboxenstopp rein. Drei Runden später stoppte Jacques Breitenmoser, wodurch kurzzeitig Sandro Bickel die Gesamtführung übernehmen konnte. Als dieser ebenfalls gestoppt hatte, war die alte Rangfolge wieder hergestellt. „Ich habe das Auto mit schönem Vorsprung übernommen. Es war allerdings nicht mein Auto und nicht auf mich abgestimmt. Dann war mein Sitz lose und die Entfernung zum Lenkrad hatte nicht gestimmt. Da war es schwierig am Limit zu fahren. So bin ich halt einfach nach Hause geruckelt“, erklärte Turi Breitenmoser.

Das konnte Tommy Tulpe für sich nutzen, der sich vorgenommen hatte mit konstanten Rundenzeiten an den Führenden dran zu bleiben. Als sich Turi Breitenmoser einen Dreher leistete, war der PRC BMW endgültig dran und eine Runde später sogar vorbei. „Ich hoffte ja, dass sich Turi ein wenig schwerer tut, da es ja nicht sein Auto war. Das ging dann auch relativ gut aus“, so Tommy Tulpe.

Extrem spannend ging es in der Schlussphase zu, als Sandro Bickel immer größer im Rückspiegel des Gesamtführenden auftauchte. Bis zur letzten Kurve blieb das Rennen spannend, was der geringe Abstand von nur 0,469 Sekunden verdeutlichte. „Als ich vorne lag, war ich plötzlich verwundert, dass da Sandro Bickel hinter mir auftauchte. Die letzten Runden waren dann aber sehr anstrengend und ich musste alles geben. Sandro hat sich dabei sehr fair verhalten und es war am Schluss nochmals ein toller Fight“, berichtete Tommy Tulpe. Der Gesamtsieger gab schon einmal die Marschrichtung für die weitere Saison vor und die lautet schon Richtung Meisterschaft. Wenn auch der PRC-Pilot einräumt, „dass mit Turi und Jacques Breitenmoser ein sehr starkes Team wartet“.

Jacques Breitenmoser hatte mit der starken Anfangsphase jedenfalls gezeigt, dass mit ihnen über die gesamte Saison zu rechnen sein wird. „Ich bin ja den ersten Stint gefahren und konnte von vorne wegfahren. Als ich zum Boxenstopp reinkam, waren es an die 23 Sekunden. Das Rennen lief für mich gut und ich war zufrieden“, gab Jacques Breitenmoser zu Protokoll. Dritter in der Division 1 wurde Henry Uhlig im Norma BMW V8, der zudem als Gesamtfünfter über den Zielstrich fuhr.

Jürgen Holzer

Am Start setzte sich Jacques Breitenmoser in Führung

Sandro Bickel mit starker Leistung
Trotz des knapp verpassten zweiten Gesamtsieges konnte Sandro Bickel zufrieden auf das Wochenende zurückblicken. Mit der Pole-Position konnte er zudem das Potential des Sportprototypen aus Frankreich andeuten. „Das Auto war perfekt und das Team hat auch super gearbeitet. Die Reifen haben dann zwar ein bisschen nachgelassen, aber es lief bis zum Ende wirklich gut. Am Schluss wurde es nochmals eng. In den Kurven kam ich zwar immer wieder ran, auf den Geraden konnte ich dann aber den leistungsstärkeren PRC nicht halten“, so Sandro Bickel. In der Division 2 verwies der schnelle Österreicher zudem den Tatuus PY 012, der von Sven Barth und Anja Jouhsen gesteuert wurde, auf die zweite Position. Bis zum Boxenstopp hatte sich Sven Barth vor dem Ligier von Bickel halten können und zeitweise sogar die zweite Gesamtposition inne. In der 26. Runde stoppte Sven Barth und Anja Jouhsen übernahm das Volant. „Wir sind ja mit einem neuen Auto gestartet und hatten daran noch nicht viel gemacht. Die Division 1 Autos konnte ich nach dem Start nicht halten. Ich bin dann aber im gleichmäßigen Abstand dran geblieben. Mit so drei bis vier Sekunden Vorsprung konnte ich zum Boxenstopp gehen, doch am Ende haben wir den Platz noch an Sandro Bickel verloren. Dennoch sind wir mit Gesamtrang vier zufrieden“, erzählte Sven Barth. Nur eine Runde später kam auch Sandro Bickel zum Stopp, wobei der Ligier-Pilot gleich in der Outlap an Anja Jouhsen vorbeiziehen konnte. Damit war der Sieg in der Division 2 vor Sven Barth und Anja Jouhsen nur noch Formsache. Anja Jouhsen, zeigte sich vor allem darüber zufrieden, nach drei Jahren endlich wieder im Rennwagen gesessen zu sein. „Das Auto lief super und liegt sehr gut. Das ganze Rennen hat Spaß gemacht“, berichtete die Rückkehrerin.

Hinter Barth/Jouhsen sah das Team Dr. Robert Schönau und Evi Eizenhammer im PRC Honda als Dritte der Division 2 das schwarz-weiß karierte Tuch. „Es war ein tolles Rennen, das sehr viel Spaß gemacht hat. Ich konnte auch sehr lange fahren und habe mit der Viper gekämpft. Leider Gottes war ich dann aber zu mutig und habe einen Dreher fabriziert. Ich bin sehr zufrieden und Robert Schönau hat das Rennen dann auch gut zu Ende geführt“, erzählte die Drittplatzierte.

Patrick Holzer

Sandro Bickel verpasste nur knapp den Gesamtsieg

GT- und Tourenwagensieg geht an Maximilian Völker
Bei den GT- und Tourenwagen war Maximilian Völker im Porsche 997 GT3 Cup nicht zu schlagen. Da Steve Metior seine Dodge Viper bereits nach 13 Runden abstellen musste, war der Porsche-Pilot ohne ernsthafte Gegner. Deutlich spannender ging es bei den Tourenwagen der Klasse 1-3 zu, wo sich Francesco Rota im Alfa Romeo 147 mit knapp über drei Sekunden Vorsprung durchsetzte. Der Italiener verwies seinen Landsmann Paolo Semeraro (Alfa Romeo 159 JTD) auf den zweiten Rang. Platz drei holte sich das Duo Fiorello Fiore und Franco Barin, die einen Chevrolet Cruze fuhren.

Harald Schmeyer war bei den Sports 2000 nicht zu bezwingen. Mit einer starken Leistung fuhr dieser seinen Lola nicht nur zum Klassensieg, sondern auch zu einem hervorragenden siebten Platz im Gesamtklassement. Jürg Hügli, das Team Weil/Kowacic (beide Tiga SC83) und Friedhelm Stolzer (Swift) belegten die weiteren Plätze.

Jürgen Holzer

Maximilian Völker war bester GT- und Tourenwagen

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Patrick Holzer

Artikel vom 23.04.2013

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