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AvD 100 Meilen
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AvD race weekend Monza
Titel, Siege und Enttäuschungen
Zum fünften Mal war Monza Schauplatz eines AvD race weekends. Organisator Rudi Philipp war es wieder gelungen ein interessantes Paket zu schnüren. Die Highspeed- Strecke im königlichen Park der norditalienischen Stadt übt nach wie vor einen besonderen Reiz aus. In Monza zu gewin- nen, hat schon etwas für sich. Zahlreiche Rennserien, vom Formelsport bis zu histori- schen Rennboliden, zeigten an den drei Veranstaltungstagen Motorsport auf hohem Breitensportniveau.
 © Patrick Holzer
 Doppelsieg für Markus Weege
Trommelfellzerfetzender Lärm – die Spaziergänger und Radler im königlichen Park drängte es auf die Tribünen. Was da so kräftig über die Strecke röhrte, war die BOSS GP. Ehemalige Formel 1 Boliden treffen in dieser Serie auf Champcars, GP2 oder Renault World Series Renner. Zum zweiten Mal in dieser Saison gaben die vor Kraft strotzenden Formel Fahrzeuge ihr Stelldichein beim AvD race weekend. Polesitter Klaas Zwart verpennte im Jaguar R5 den Start. Das nutzte Marjin van Kalmthout im Benetton B197 aus und zog vorbei. Die beiden Piloten setzten sich an die Spitze des Feldes. Dahinter folgte Arnold Wagner im Arrows A22 mit Respektabstand. Fünf Runden lang beharkten sich die beiden Führenden. Dann tauchte der Jaguar als erster auf der Zielgeraden auf. Die Führung gab Klaas Zwart nun nicht mehr ab. Platz drei ging an Arnold Wagner. Den Sieg bei den Formula Fahrzeugen holte sich Ingo Gerstl im GP2, während Karl-Heinz Becker (Dallara Nissan Worldseries) in der Masters-Wertung siegte. Im zweiten Heat ließ Klaas Zwar zunächst nichts anbrennen. Eine Durchfahrtsstrafe warf den Jaguar Piloten nur kurzfristig aus der Bahn. Vier Runden später kassierte Zwart van Kalmthout wieder ein. Bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge änderte sich an der Spitze nichts mehr. Zwart, van Kalmthout und Arnold Wagner holten sich wie bereits im ersten Rennen die Podestplätze. Ingo Gerstl und Karl-Heinz Becker gewannen wiederum ihre Klassen.

Weitere Formel-Action boten die Formula Renault 2.0 und die ganzen jungen Piloten der LO Formel LISTA Junior. Daniil Kvyat war in der Formula Renault 2.0 nicht zu schlagen. Bei allen drei Rennen fuhr er als Gesamtsieger über die Ziellinie. Corinna Kamper und Philipp Ellis siegten in den Rennen der LO Formel Lista Junior.

Patrick Holzer

Klaas Zwart mit Doppelsieg in Monza

Die Titelentscheidung in der Sports Car Challenge war bis Monza ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Seriensieger Sven Barth und Division 2 Pilot Thorsten Rüffer. Nach dem ersten Rennen blieb alles beim Alten. Barth (PRC Turbo) siegte mit großem Vorsprung vor Siegmar Pfeifer und Andreas Fiedler (beide PRC BMW). Thorsten Rüffer gewann im Norma Honda seine Klasse ebenso souverän. Im zweiten Durchgang schien alles seinen gewohnten Gang zu gehen. Doch sechs Minuten vor Schluss fehlte plötzlich der führende PRC Turbo. Eine gebrochene Antriebswelle versetzten den Titelträumen des schnellen PRC Piloten einen herben Dämpfer. „Bei 280 ist die Antriebswelle gebrochen. Bis dahin war es eigentlich ein schönes Wochenende. Es macht viel Spaß mit dem Turbo hier in Monza zu fahren“, äußerte sich Sven Barth. Zur Meisterschaft meinte der Tabellenzweite, „der Zug ist abgefahren“. In die sonst so gewohnte Siegerrolle schlüpfte diesmal Siegmar Pfeifer. Platz zwei ging an Wolfgang Payr (PRC Ford) vor Andreas Fiedler. Der Meisterschaftsführende Thorsten Rüffer behielt in der Division 2 die Nase vorn. Dadurch fährt er mit den aussichtsreichsten Titelchancen zum Finale nach Hockenheim.

Porschefreunde kamen bei den Rennen der Porsche Club Historic Challenge und des PC 996 Cup voll auf ihre Kosten. Thomas Neuert (Porsche 996 GT3 Cup) feierte einen souveränen Doppelsieg bei den 996er Modellen. Thorsten Rose und Reinhold Widl in Rennen eins, sowie Reinhold Widl und Ulrich Rossaro im zweiten Rennen holten sich die weiteren Podestplätze. Einen strahlenden Sieger gab es bei der PC Historic Challenge. Heiner Botz (Porsche 964 RSR) siegte nach einem beherzten Fight im Sonntagsrennen vor dem Team Hoensch-Dercks und Kurt Ecke. Nachdem Vortagessieger Thorsten Klimmer nach neun Runden die Segel streichen musste, übernahm der 964 RSR Pilot die Führung. In einem äußerst spannenden Rennen musste sich Botz immer wieder den Angriffen der beiden Verfolger erwehren. Vor allem Julian Dercks, der dieses Jahr erfolgreich in der Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife unterwegs ist, attackierte ständig. Vorbei kamen sie aber nicht. „Eigentlich hatte ich die Saison schon abgehakt, da ich als Klassensieger schon feststand. Aber jetzt bin ich froh, dass ich gefahren bin. In Monza zu gewinnen, ist eben immer etwas Besonderes und war immer ein Traum von mir. Das war aber heute nicht einfach, weil mir Julian Dercks immer im Nacken gesessen ist und mich ständig bedrängt hat. Ich hatte dann etwas Glück bei den Überrundungen und konnte schließlich einen Vorsprung herausfahren. Vielen Dank an mein Team von Bliss Autosport, die mein Auto toll vorbereitet haben“, kommentierte Heiner Botz sein erfolgreiches Wochenende.

Patrick Holzer

Heiner Botz auf dem Weg zum Sieg im Autodromo 

Tolle Fahrzeuge, spannende Rennen und Nostalgie pur boten die verschiedenen Klassen des Histo Cup. Amerikanische PS Monster wie Pontiac Trans Am, Ford Mustang oder Chevrolette Corvette donnerten mit ihrem unvergleichlichen Sound über die Strecke. Die beiden Rennen der Histo Cup Klasse STW gewannen Hubert Färber (Ford Mustang 350) und Markus Bereuter(Chevrolet Corvette). Die beiden Gesamtsiege in der Klasse Histo Cup Anhang K gingen an Dr. Armin Zumtobel auf Porsche 935 K. Der Österreicher landete damit auch vor den ganzen STW Fahrzeugen, „Das Auto stammt ursprünglich aus der amerikanischen IMSA Serie, kam dann nach Deutschland zurück. Ich selbst habe das Auto 1999 in einem Weinbergschuppen entdeckt und gekauft. Dann hat es viele Jahre gebraucht, bis wir das Auto halbwegs so hinbekommen haben, wie es heute fährt“, erzählte Dr.Armin Zumtobel. „Das Rennen war eine klare Sache, der größte Feind ist man eigentlich selbst. Mit dem verzögerten Turboeinsatz und der mangelnden Streckenkenntnis ist das Auto in den Kurven sehr schwierig zu fahren“. Markus Weege (BMW M3 E46) siegte in beiden Rennen der YoungTimer Wertung. Einen Doppelsieg feierte ebenso Franz Grassel (BMW 325i) in der BMW Challenge.

Patrick Holzer

Dr. Armin Zumtobel Porsche 935k

Nach der Enttäuschung am Samstag gab es dennoch ein Happy End für Sven Barth. Am späten Sonntagnachmittag stand die Entscheidung der AvD 100 Meilen an. Der als Top Favorit ins Rennen gegangene PRC Pilot untermauerte seine Favoritenstellung mit einem souveränen Start- und Zielsieg. Gemeinsam mit seinem Partner Tommy Tulpe ließ Barth dem übrigen Feld keine Chance und holte sich somit auch den Gesamtsiegertitel bei den Sportwagen. Platz zwei ging an das Duo Koller/Barth (Porsche 997 GT3 Cup). Jürgen Schlager (Porsche 993 GT 2) wurde Gesamtdritter. Die GT-Wertung war bereits zuvor in Dijon entschieden worden. Hier ging der Gesamttitel an die Abonnementmeister Jürgen Bender und Martin Dechent.

Nando Cazzaniga (Lotus 2-11) dominierte den Lotus Cup Italia und holte sich den Sieg im 50-Minunten Rennen mit über 11 Sekunden Vorsprung. Besonders eng wurde es dahinter. Gerade einmal 0,062 Sekunden trennten Maurizio Fortina und Matteo Castiglioni (beide Lotus Exige GT-Cup).

Nach dem Nürburgring, dem Red Bull Ring und Dijon schließt sich mit Monza der Kreis der Veranstaltungen 2011. Rudi Philipp und sein Team haben es verstanden, die AvD race weekends zu einem festen Bestandteil der internationalen Motorsportszene zu etablieren. Das Jahr 2012 verspricht schon jetzt, diese Tradition fortzusetzen. 

Jürgen Holzer

LO Formel Lista Junior

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Jürgen Holzer

Artikel vom 29.09.2011

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