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AvD 100 Meilen
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Sven Barth und Tommy Tulpe holen den Sieg
Stimmen zum Rennen in Monza
Für die einen ist es Glück, für die anderen Standfestigkeit. Letztlich spielte wohl beides beim Sieg von Sven Barth und Tommy Tulpe in Monza eine Rolle. Das Duo im Ligier JS51 Honda siegte beim fünften Saisonlauf der AvD 100 Meilen nach zahlreichen Ausfällen mit 46,409 Sekunden auf Jürgen Bender und Martin Dechent (Porsche 997 GT3 Cup). Die zwei Porschepiloten sicherten sich mit ihrem fünften Sieg in der Division 3.5 vorzeitig den Meistertitel in der Wertung der GT- und Tourenwagen. 
 © Patrick Holzer
 Sven Barth und Tommy Tulpe siegen in Monza
Mirco Schultis: Zunächst lief alles ganz gut. Dann kam Bruno Küng an die Box und teilte mit, immer wenn er bremst gibt er Gas. Wir wissen aber noch nicht was die Ursache dafür war. Dann fuhr er zu schnell aus der Box und bekam dafür eine Durchfahrtsstrafe. Aber für vier Mal an der Box noch zweiter werden, damit können wir zufrieden sein, wenn man sieht was für Sportwagen heute am Start waren.

Wolfgang Payr: Bei der Antriebswelle hat sich die Manschette gelöst, dann ist das Fett raus und sie ist zusammengeschmort. Ende der Vorstellung. Kleines Teil große Wirkung. Schade, denn zu dem Zeitpunkt lagen wir 2.45 Minuten in Front und konnten entspannt unsere Runden fahren. Das wäre natürlich das Sahnehäubchen zu diesem Wochenende gewesen. Aber es funktioniert nicht immer, leider.

Jürgen Bender: Zunächst hatten wir Probleme mit den Reifen. Zum Glück konnten wir rechtzeitig zum Wechseln an die Box und haben auf einen anderen Reifentyp umgestellt. Die Zeit beim Zwischenstopp konnten wir dann gut nutzen. Ich musste dann mit kalten Reifen rausfahren, was natürlich nicht so gut war. Am Schluss war es dann sehr eng und ich habe mächtig gefightet und den Sieg noch eingefahren. Im ersten Stint ist Martin sehr gut gefahren und hat den Grundstein zum Erfolg gelegt. 

Patrick Holzer

Die neuen Meister der GT- und Tourenwagenklasse - Jürgen Bender und Martin Dechent (Mitte)

Tommy Tulpe: Wir hatten natürlich das Glück, dass vor uns so viele Fahrzeuge ausgefallen sind. Normalerweise wären wir mit unserem Auto auf dieser Strecke nicht wettbewerbsfähig. Dafür fehlen uns so an die 20 PS, auf die große Klasse um die 60. In Hockenheim auf den langen Geraden ist es genau dasselbe. In den Kurven können wir ganz gut mithalten, aber auf den Geraden haben wir keine Chance. Im Prinzip war es ein geschenkter Sieg, anders kann man es nicht sagen. Das Auto war aber standhaft, dafür haben wir ja gearbeitet und somit sind wir eben doch vorne. Aus eigener Kraft wäre vielleicht Platz drei oder vier möglich gewesen. 

Sven Barth: Der Start verlief relativ gut, ich konnte einen Platz gut machen und kam an Mirco Schultis vorbei. Danach konnte ich mich gut absetzen, den Gloria, der ja auf 400 kg gewichtsreduziert ist, halten, was auch mein Ziel war. Der fiel dann aus, wodurch ich einen Platz gut machen konnte, Dann fiel auch noch Gerd Beisel aus und ich wurde dadurch nach vorne gespült. Ich fuhr dann meinen Stint gut nach Hause und habe an Tommy übergeben.

Gerd Beisel: Beim Anbremspunkt kurz vor der zweiten Schikane bekam ich hinten links einen Reifenschaden. Man fährt da mit ungefähr 260 km/h, ich konnte noch etwas verzögern und habe Glück gehabt, dass ich nicht irgendwo eingeschlagen bin. Bis zu dem Zeitpunkt lief es richtig gut. Am Anfang bin ich zwar schwer weggekommen, weil ich viel Sprit dabei hatte. Ich wollte möglichst lange draußen bleiben und erst gegen Ende des Zeitfensters an die Box kommen, um ein paar schnelle Runden hinzulegen.

Jürgen Holzer

Gerd Beisel schied mit Reifenschaden aus

Manfred Thumann: Am Anfang als die Reifen noch neu waren konnte ich Bender/Dechent überholen und etwas Abstand herausfahren. Am Ende haben die Reifen abgebaut. In der Parabolica hatte ich dann noch einen Quersteher und da ist der Jürgen Bender wieder vorbeigekommen. Ich habe dann versucht nochmals aufzuholen. Es wurde zwar noch etwas eng, aber es hat nicht mehr gereicht. Wenn man führt, will man das auch nach Hause bringen. Wir haben ein reines Cup Auto, Bender/Dechent ein etwas breiteres. Zufrieden sind wir deshalb schon, weil auch die Zeiten gut waren. Am Anfang lag Hans-Peter Koller vom Start weg in Führung. Dann konnte Dechent jedoch auch aufholen und letztlich sogar überholen. Der Abstand betrug danach etwa neun Sekunden. Das konnten wir dann mit einem neuen Satz Reifen wieder zu fahren.

Dick Kvetnansky: Es war ein tolles Wochenende und ich hatte viel Spaß. Ich war zum ersten Mal in einem deutschen Cup dabei. Es war ein hohes Niveau. Vielleicht fahre ich auch in Hockenheim, denn die Strecke dort passt zu unserem Auto. Das Fahrzeug ist eigentlich nicht sehr leistungsstark und verfügt über 420 PS. Es hat aber sehr kräftige Bremsen, eine gute Aerodynamik und viel Abtrieb, woraus ein sehr gutes Handling resultiert. Wir möchten zeigen, dass das Fahrzeug absolut wettbewerbsfähig ist

Patrick Holzer

Dick Kvetnansky mit erstem Deutschlandeinsatz

Patrick und Jürgen Holzer

Artikel vom 03.10.2010

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