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AvD 100 Meilen
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AvD 100 Meilen - Bender/Dechent gelingt dritter GT/Tourenwagen-Sieg in Folge
Barisone wiederholt Vorjahreserfolg in Oschersleben
Wenn es nach Mauro Barisone ginge, könnte jeder Lauf der AvD 100 Meilen in Oschers- leben stattfinden. Dem Italiener liegt die Strecke in der Magdeburger Börde beson- ders gut. Beim dritten Saison- lauf gelang dem Lucchini Pilot die Wiederholung des Vorjah- ressieges. Das Rennen war jedoch bis zum Schluss um- kämpft und der Sieg keines- wegs eine leichte Sache. Sven Barth und „Tommy Tulpe“ (Ligier JS51) hielten das Rennen lange offen. 
 © Patrick Holzer
 Sieger Barisone vor Barth/Tulpe
Mit aufs Treppchen kletterten Mirco Schultis und Valentin Hummel (PRC Honda). Die Wertung der GT- und Tourenwagen sicherten sich abermals Jürgen Bender und Martin Dechent. Schon beim Qualifying am Sonntagmorgen herrschten heiße Temperaturen, die von Fahrern und Fahrzeugen alles abverlangten. Sven Barth quetschte dennoch alles aus seinem Ligier heraus und holte mit 1.28,198 die Pole. An diese Zeit kam Mauro Barisone nicht heran. Der Italiener platzierte sich vor dem Duo Schultis/Hummel auf Startplatz zwei. Martin Dechent und Jürgen Bender stellten ihren Porsche daneben in die zweite Startreihe.

Beim Start profitierte Barisone vom leistungsstärkeren Division 1 Fahrzeuge und beschleunigte Barth aus. Der steckte aber nicht zurück und blieb ganz dicht am Heck des Lucchini kleben. Immer wieder attackierte Barth, doch Barisone wehrte alle Angriffe ab. Als leichter Regen einsetzte, nutze Barth dies aus und zog an Barisone vorbei. Der hatte mit der etwas rutschigen Strecke deutlich mehr Schwierigkeiten, so dass er kurzzeitig sogar noch hinter Mirco Schultis zurückfiel. In dieser Phase verlor der Italiener teilweise bis zu acht, neun Sekunden auf den Gesamtführenden. „Es herrschten zwischendurch unterschiedliche Bedingungen, teils war es nass und trocken. Ich denke, dass ich damit am besten zurechtkam und einen Vorsprung herausfahren konnte. Am Ende war aber schon entscheidend, dass Barisone einfach das schnellere Auto zur Verfügung hat“, erklärte Sven Barth. Als die Strecke wieder abgetrocknet war, knabberte Barisone Runde um Runde den großen Vorsprung von Barth ab. Kurz vor dem Ende des Boxenstoppfensters kam Barth zum Fahrerwechsel in die Box. „Tommy Tulpe“ übernahm das Steuer, doch Mauro Barisone war jetzt klar schneller. Zu Beginn der 43. Runde ging Barisone Ende Start und Ziel am Ligier vorbei und holte sich die Führung zurück. Hinter Barisone und Barth/“Tommy Tulpe“ gingen Schultis/Hummel als Gesamtdritte durchs Ziel.

Patrick Holzer

Gesamtsiegerpodest in Oschersleben

Bei den GT und Tourenwagen war die Siegfrage deutlicher. Startfahrer Jürgen Bender legte ordentlich vor, während Martin Dechent den Klassensieg souverän ins Ziel brachte. „Bei uns lief alles planmäßig ab. Mit dem Sieg liegen wir weiterhin in der Gesamtwertung vorne. Zum Glück war es am Sonntag nicht mehr so heiß wie am Tag zuvor beim freien Training. Da war noch Martin Dechent am Steuer“, so ein höchst zufriedener Jürgen Bender. Spannung herrschte dagegen beim Kampf um die zweite Position zwischen Langer/Noller und Thumann/Koller. Starfahrer Thomas Langer hatte gut vorgelegt, doch durch die Boxenstopps rutschte der gelb-schwarze Highspeed-Porsche hinter das Fahrerduo aus der Schweiz. Der Positionswechsel erfolgte synchron zum Wechsel an der Spitze – in Runde 43 an der selben Stelle.

Patrick Holzer

 Martin Dechent und  Jürgen Bender punkten mit erneutem Klassensieg

Hinter Koller/Thumann wurde Jürgen Schlager als Gesamtsiebter gewertet. In Oschersleben unterhielt der Porsche GT2 Pilot Unterstützung durch Kurt Ecke, was bei den heißen Temperaturen sicherlich von Vorteil gewesen war. Aleidus Bosman (Porsche 997 Cup), Andy Prinz (Ligier JS51) und Dr. Schönau/Behler im Radical SR3 komplettierten die Top 10. Nicht rund lief das Wochenende für Beat Ganz und Heinz Kehl. Mehrmals kam der Porsche 997 Cup in die Box. „Wir hatten Probleme mit der Halterung des Flüssigkeitsbehälters für die Servolenkung und Flüssigkeit verloren, wodurch die komplette Servolenkung ausfiel“, so die Schweizer Crew.

Die AvD 100 Meilen verabschiedet sich nun in die lange Sommerpause, ehe es vom 04.-05. September mit dem AvD race weekend in Dijon weitergeht.

Jürgen Holzer

Podest der Klassensieger der GT Wertung

Patrick Holzer

Artikel vom 12.07.2010

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