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| AvD 100 Meilen
- Herzschlagfinale für Hockenheim erwartet |
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| Jürgen Güllert gelingt Saisonsieg Nummer zwei |
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Momentan läuft es für Jürgen Güllert bestens. Beim fünften Lauf der AvD 100 Meilen in Monza fuhr der Radical Pilot seinen zweiten Saisonsieg ein. Lokalmatador Mauro Barisone im Lucchini BMW wurde erst 20 Sekunden später abgewinkt. Platz drei ging an das Duo Norbert Groer
und Heinrich Langfermann (PRC Honda). Jens Hochköpper wurde als Gesamtvierter Sieger der GT- und Tourenwagen vor „Lucius Fox“ und Thomas Langer (beide Porsche 997 Cup). |
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etienne
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| Jürgen
Güllert behielt in Monza die Nase vorn |
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Damit ist das Titelrennen bei den AvD 100 Meilen, da sowohl Jürgen Bender als auch Thorsten Rüffer nicht voll punkteten, vor dem Finale in Hockenheim weiterhin offen. Bereits im Qualifying ließ Jürgen Güllert nichts anbrennen und eroberte mit einer Zeit von 1.52,811 die Pole. In die erste Startreihe schob sich Mauro Barisone, der seine Landsleute vom Team Strada Motorsport knapp hinter sich halten konnte. Mit der Dodge Viper GTS-R waren Strada/Morini schnellste GT-Vertreter im 38 Fahrzeuge starken Starterfeld. Daneben stellte Thorsten Rüffer seinen Norma Honda. Besonders eng ging es zwischen Hochköpper und der Mintgen Viper zu. Während Hochköpper für die 5,793 km eine Zeit von 1.53,859 benötigte,
hetzte Dirk Riebensahm die grüne Giftschlange, welche u.a. auch in der VLN auf der Nürburgring Nordschleife eingesetzt wird, in 1.53,875 um den Kurs.
Nach dem Start behielt Jürgen Güllert die Führung, während dahinter bereits die schnelle
Lanza-Viper folgte. Thorsten Rüffer, Jens Hochköpper, Groer/Langfermann und Rainer Noller lautete die weitere Rangfolge. In Runde zwei kamen Bender/Dechent (Porsche 997 Cup) an Noller vorbei. Damit hatte sich Jürgen Bender in eine glänzende Position beim Kampf um die Meisterschaft gebracht. Der Tabellenzweite „Lucius Fox“ lag zu diesem Zeitpunkt auf dem dritten Klassenrang in der stark besetzten Division 3.1.
Vorne im Feld heftete sich die weiße Italo-Viper von Lanza Motorsport an das Heck von Güllerts
Radical. Bis auf knapp über eine Sekunde konnte die Viperbesatzung den Abstand reduzieren. Doch ab der sechsten Runde mussten die Italiener abreisen lassen und Güllert baute kontinuierlich seinen Vorsprung aus. Umkämpft war Platz drei zwischen den Division 2 Fahrzeugen von Rüffer und Groer, der immer näher an den Norma herankam. In Runde sieben zog der PRC vorbei, wobei Rüffer dessen Tempo nicht mitgehen konnte. Auf dem Vormarsch befand sich Mauro Barisone, nachdem er in Runde eins auf Rang zehn zurückgefallen war. Nach 14 Runden musste Hochköpper den Italiener passieren lassen, der damit auf Platz vier lag.
Thorsten Rüffer stoppte in Runde 17 als erster aus der Spitzengruppe. Nach dem Boxenstopp kam der Norma aber nicht richtig in Tritt und zwei weitere Boxenaufenthalte waren die Folge. Mit Rundenzeiten weit über zwei Minuten rettete sich Rüffer ins Ziel und sammelte damit noch wichtige Meisterschaftspunkte. |
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Start zum 100
Meilen Rennen in Monza |
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Der Klassensieg
ging somit ungefährdet an das Duo Groer/Langfermann, die nach
dem Fahrerwechsel hinter Mauro Barisone auf Rang drei
zurückgefallen waren. Die Podestplatzierung verdankten die
zwei Sportwagen dem Ausfall der starken Lanza Viper, die nach
19 Runden aufgeben musste. Dadurch kam Jens Hochköpper auf
Position vier zum Sieg in der Division 3.3.
Mit Problemen haderten auch Jürgen Bender und Martin Dechent,
die erst nach über 23 Minuten Boxenstandzeit das Rennen
wieder aufnahmen. Davon profitierte „Lucius Fox“, der
genau wie Thomas Langer an den Markenkollegen vorbeikam. Bei
Rainer Noller lief es ebenfalls nicht rund und so verlor der
Porsche Cup Pilot Klassenrang eins. Immerhin landete Noller am
Ende noch auf dem vierten Klassenrang hinter Theo Herlitschka.
Dirk Riebensahm, der zur Rennmitte das Cockpit von Manfred
Sattler übernommen hatte, schaffte mit der Vulkan Racing Viper auf
Platz sieben den Sprung unter die ersten zehn. Das älteste Fahrzeug im Feld hielt die 100 Meilen im Gegensatz zur neueren Konkurrenz schadlos durch. Alfred Artbauer kam im Porsche 911 SC als 15. vor Meroni/Simoncini (Nissan 350Z) ins Ziel. Alfred Mannsberger #69 aus Österreich fiel mit seinem Porsche 935 in Runde 11 mit technischem Defekt aus. Weitere Ausfälle verzeichneten #296 Casella/Cassina, #153 Bernd Jung, #86 Jürgen Bode/ Oliver Dutt, #8 Heinz Kehl/ Beat Ganz (alle Porsche 997 GT3 Cup), #308 Martin Roos (Lotus Exige Spezial) |
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Podest der
GT/Tourenwagen Wertung - Sieger Jens Hochköpper |
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Meisterschaft weiterhin offen
Durch die Probleme von Thorsten Rüffer und Jürgen Bender bleibt sowohl bei den Sportwagen, als auch bei den GT- und Tourenwagen das Meisterrennen weiter offen. Jürgen Güllert rückte dank seinem Sieg näher heran, während Lucius Fox die Führung von Bender wieder zurück eroberte. Nur 1,5 Punkte trennen die beiden Porschefahrer. In Hockenheim erwartet Zuschauer und Fahrer somit ein Herzschlagfinale, das man sich auf keinen entgehen lassen sollte.
AvD race weekend ein voller Erfolg
Das AvD race weekend in Monza konnte wie schon zuvor als voller Erfolg verbucht werden. „Es war ein super Wochenende mit weit über 300 Autos“, freute sich Veranstaltungsleiter Sven Gotsch über das gelungene AvD race weekend in Italien. 17 Rennen sorgten für reichlich Betrieb auf der Strecke, die schon am Donnerstag bei den Testfahrten ausgebucht war. |
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| Patrick Holzer |
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Artikel vom 30.09.2009
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