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AvD 100 Meilen
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Mauro Barisone siegt knapp vor Thorsten Rüffer
Fotofinish beim dritten Saisonlauf
Beim dritten Saisonlauf entschied ein Wimpernschlag über den Gesamtsieg bei den AvD 100 Meilen. Nach 80 Minuten betrug der Abstand von Sieger Mauro Barisone (Lucchini BMW) auf Thorsten Rüffer im Norma Honda nur 0,29 Sekunden. Wie eng umkämpft das Rennen war, zeigt der Blick auf die weiteren Platzierungen. Sowohl die Gesamtdritten, Emanuel Pedrazza und Felix Geisser (PRC BMW), als auch Siegmar Pfeifer (PRC BMW) und Jürgen Güllert (Radical SR8) blieben alle in der selben Runde.
 © Patrick Holzer
 In Oschersleben ging der Sieg nach Italien
Den Start gewann Jürgen Güllert, der von Startposition vier aus ins Rennen gegangen war. Mauro Barisone, Siegmar Pfeiffer und der Trainingsschnellste Thorsten Rüffer folgten auf den weiteren Positionen. In der zweiten Runde setzte sich Mirco Schultis vor Klassenkonkurrent Rüffer und lag damit auf Gesamtplatz vier. Im PRC Honda setzte er Siegmar Pfeifer unter Druck, kam aber nicht am stärker motorisierten PRC vorbei. Bei einem Angriff ruinierte sich Schultis die Frontpartie des Sportwagens. „Ich habe gesehen, dass das Fahrzeug von Mirco beschädigt war und die Karosserie am Vorderrad scheuerte. So bin ich kein Risiko eingegangen um vorbeizukommen. Ich habe nur etwas Abstand gehalten, falls der Reifen platzen sollte“, erklärte Thorsten Rüffer seine Sicht auf das Geschehen. Da Mirco Schultis in die Box musste, rückte Rüffer eine Runde später auf den dritten Platz nach vorne. Dahinter lag der PRC Honda von Geisser/Pedrazza an vierter Position.

Patrick Holzer

Beim Start lag Jürgen Güllert in Führung

An der Spitze wurde es zum Ende des Rennens noch einmal eng. Thorsten Rüffer rückte immer näher an Mauro Barisone heran, doch den Weg vorbei fand er nicht. „Mauro hat keinen Fehler gemacht und wusste auch nicht, wie ich hätte vorbeikommen sollen“, war Thorsten Rüffer mit seinem Wochenende dennoch zufrieden. Zweimal Pole, bei den AvD 100 Meilen und der Sports Car Challenge, sowie einmal Zweiter und Dritter, war die Wochenendausbeute. Damit bleibt der Norma Pilot Führender der Gesamtwertung zur Rennhalbzeit der AvD 100 Meilen.

Patrick Holzer

Jürgen Bender und Martin Dechent siegten bei den GTs

Bei den GT- und Tourenwagen setzte sich Jürgen Bender von „Lucius Fox“ und Theo Herlitschka (beide Porsche 997 Cup) frühzeitig ab. Nur vier Wochen nach dem Überschlag in Hockenheim stand der Porsche wieder blitzblank poliert am Start. Partner Martin Dechent ließ nach dem Fahrerwechsel nichts anbrennen und brachte den Porsche vor „Lucius Fox“ auf Gesamtrang sechs ins Ziel. Sieger der Division 3.3 wurde das Fahrerduo Manfred Sattler und Dirk Riebensahm auf ihrer Dodge Viper Competition. Mit seinem ersten Divisions-Sieg machte der Vorjahresmeister Boden auf den Führenden der GT- und Tourenwagen „Lucius Fox“ gut.

Nach diesem interessanten Rennen geht es für die Sports Car Challenge zuerst einmal in die Sommerpause, ehe die Saison vom 04.-06. September im französischen Dijon fortgesetzt wird.
Patrick Holzer

Artikel vom 14.07.2009

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