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AvD 100 Meilen
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6. Lauf AvD 100 Meilen in Hockenheim
Horst Stäbler siegt beim AvD 100 Meilen-Finale in Hockenheim und ist somit auch GT-Vize-Champion
Die AvD 100 Meilen Veranstalter reisten am vergangenen Wochenende nach Hockenheim, um das Saisonfinale 2008 mit zahlreichen Fahrern und Fahrzeugen zu veranstalten; Nicht zuletzt, um die Meister in der AvD 100 Meilen zu küren. Die klaren Favoriten auf die Meisterschafts-Krone waren die Fahrerpaarung Bender/Dechent und Horst Stäbler, der bis dato als Einzelstarter die Rennen bestritt.
 © HS
 Horst Stäbler erfolgreicher Hockenheimauftritt
Die Veranstaltung um das Rheintalrennen “Preis der Stadt Waghäusel“ verlief anfangs für den Filderstädter nicht gerade rund. Er reiste nur mit seinen Rennutensilien und ohne Rennwagen an. Der stand noch in der Werkstatt, zerlegt in div. Einzelteile, da sich beim Saisonfinale des Porsche Super Sports Cup in Hockenheim, vor eineinhalb Wochen ein dramatischer Unfall abspielte. Stäbler war im Kampf um einen Podestplatz hinter dem neuen Meister Seifert, als sich Heinz Bert Wolters vier Fahrzeuglängen hinter Stäbler verbremste und Stäbler unverschuldet in der Spitzkehre abschoss. 

Nun, nach einigen Bemühungen ein adäquates Einsatzfahrzeug für das AvD 100 Meilen-Finale zu finden, beschloss Stäbler, mit seiner Frau nach Hockenheim zu reisen. Auch vor Ort erwies sich die Suche nicht einfach, doch hielten die Stäblers an dem Plan fest, ein Fahrzeug zu finden. Die Mühe wurde belohnt, als das Team Chrzanowski aus Langenfeld mit dem 20-jährigen jungen Fahrer Robin Chrzanowski ankam, bekannt aus div. Rennserien und aktuell auch Stäblers Gegner im Porsche Super Sports Cup. Schnell hatten sich die zwei Team-Manager, Horst Stäbler und Simone Chrzanowski, geeinigt. So machten sich die beiden Teams ans Werk. Bei dem Freien Training sowie dem Qualifying über den Motorrad-GP-Kurs mit seiner Länge von 3.692 km belegten die Fahrer Stäbler/Chrzanowski den 2. Platz in der Klasse sowie den 3. Platz in der GT-Kategorie.

Am Samstagnachmittag verfolgten die Zuschauer und Teams das Finale des AvD 100 Meilen-Rennen mit Hochspannung. Das Wetter spielte mit und bei spät sommerlichen Temperaturen gingen 32 Fahrzeuge, um 15.12 Uhr Startzeit, auf die 1h20 minütige Hatz. Aber wo war die neu gegründete Fahrerpaarung Stäbler/Chrzanowski geblieben? Das Team hatte kurzer Hand vor dem Start entschieden, die Bremsen auf der Vorderachse zu wechseln, mit der Prämisse, aus der Boxengasse starten zu müssen, was dann auch so eintrat. Natürlich war so die Ausgangslage für die Sieganwärter sehr ungünstig, doch ist es sicherer, mit neuen Belägen in ein Langstrecken-Rennen zu gehen und ab dem letzten Renndrittel noch eine gute Bremswirkung zu haben, so Stäbler. 

Stäbler sprach noch kurz vor dem Start mit Robin Chrzanowski der den ersten Stint übernahm. Was die zwei gesprochen hatten, konnte man nicht in Erfahrung bringen, jedoch brannte Robin Chrzanowski eine schnelle Runde nach der anderen hin, überholte Gegner um Gegner und schloss bereits nach der 14. Runde derer 48 auf den größten Widersacher auf. Bereits 2 Runden darauf wurde auch mit der Fahrerpaarung Bender/Dechent kurzer Prozess gemacht, um bis zum Fahrerwechsel ein fettes Zeitpolster für Horst Stäbler, den Zielfahrer, zu erarbeiten. Der Pflichtboxenstopp von 5 Minuten, der zwischen der 30. und 50. Minute absolviert werden musste, verlief perfekt. Das Team Stäbler/Chrzanowski tankte, reinigte die Scheibe, wechselte die Reifen sowie den Fahrer und ab gings wieder auf die Strecke, um das Rennen zu Ende zu fahren. Horst Stäbler ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und überquerte als Erster die Ziellinie. 
Im „park-ferme“ angekommen erwartete ihn schon sein Team mit Stäblers Frau Gabriella sowie das Team Chrzanowski mit Fahrerkollege Robin mit herzlichen Glückwünschen und Sekt. Die Freude bei beiden Teams war riesengroß. Stäbler und Chrzanowski ließen sich auf dem Siegerpodest feiern und genossen die Freude über ihren Sieg. Die anwesenden Zuschauer und Teams freuten sich für die beiden mit und applaudierten. Horst Stäbler sicherte sich nach zwei Siegen im Hockenheim-Finale und in Oschersleben und einem 2. Platz in Monza/I. sowie einem 3. Platz in Hockenheim, die Vizemeisterschaft im GT-und Tourenwagen-Gesamtklassement.

Stäbler nach dem Rennen: “Mein größter Dank geht heute an das Team Chrzanowski, das mich und mein Team herzlich aufgenommen hat und an Robin Chrzanowski, der es verstand der in der Startphase ein Feuerwerk an schnellsten Runden in den Asphalt zu brennen. Nun habe ich auch zwei Siege wie die neuen Meister Bender/Dechent vorzuweisen. Einen besonderen Dank möchte ich meiner Frau aussprechen, die mich das ganze Jahr betreute und hinter mir stand, nicht nur beim Erfolge feiern, sondern auch in schwierigen Zeiten. Weiterhin danke ich einem besonderen Menschen, meinem Freund und Partner Roland Reichart und meinem Team Stäbler Rennsport.“

HS

Horst Stäbler(re) beim Finale in Hockenheim

Hockenheim-Finale, Gesamtsieger GT- und Tourenwagen:
1. Jens Hochköpper (D) – Porsche 993 GT2
2. Horst Stäbler/ Robin Chrzanowski (D) – Porsche 997 GT3 Cup
3. Jürgen Bender/ Martin Dechent (D) – Porsche 997 GT3 Cup

Hockenheim-Finale, Division 3.1 bis 3,6ltr.:
1. Horst Stäbler/ Robin Chrzanowski (D) – Porsche 997 GT3 Cup
2. Jürgen Bender/ Martin Dechent (D) – Porsche 997 GT3 Cup
3. Heinz Kehl/ Beat Ganz (D) – Porsche 997 GT3 Cup

Endstand AvD 100 Meilen 2008 GT-Fahrzeuge und Tourenwagen:
1. Platz: Jürgen Bender/ Martin Dechent (D) – Porsche 997 GT3 Cup
2. Platz: Horst Stäbler (D) – Porsche 997 GT3 CUP
3. Platz: Albert Kirdorf (D) – Porsche 996 RS
HS

Artikel vom 26.10.2008

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